What's New in Tax Compliance & Reporting?
Entdecken Sie jetzt alle neuen Features unserer Lösung Tax Compliance & Reporting! Wir aktualisieren unsere CFO Solution Platform regelmäßig, damit Sie von den neusten Funktionen und Verbesserungen profitieren.
Die Versionen aller Lösungen, die Sie aktuell verwenden und die der CFO Solution Platform werden Ihnen angezeigt, wenn Sie in der CFO Solution Platform im Menü Hilfe den Menüpunkt Über Lucanet ausführen.
Release Notes
- Income Taxes
- Tax Administration
Folgende Neuerungen wurden für die Sub-Module von Income Taxes umgesetzt:
Neue Features für Tax Return
Bereitstellung von ERiC 43.1 und Registrierung für KapEStA (Kapitalertragsteuer)
Ab diesem Release stellt Lucanet die neueste ERiC-Version 43.1 bereit, die Übermittlungen für bestehende Veranlagungszeiträume auch nach Erhöhung der Mindestversion ermöglicht (voraussichtlich Ende April 2026). Darüber hinaus ist die Registrierung für KapEStA (Kapitalertragsteuer) für den Veranlagungszeitraum 2026 nun verfügbar.
Verpflichtende Nutzung des Tax Transfer Hub als Übermittlungsmodul
Ab Release 251015 hat Lucanet die Übermittlungsoption über Tax Transfer Hub anstelle von Transfer Client eingeführt. Mit der Implementierung der neuesten ERiC-Version ist die Übermittlung über Tax Transfer Hub nun verpflichtend, und die Übermittlung über Transfer Client steht für das Sub-Modul Tax Return nicht mehr zur Verfügung.
Neue Features für Tax Accounting
Erweiterter Stammdatenimport für Gesellschaften
Bisher war nur ein einfacher Import für Gesellschaften verfügbar. Nun steht der überarbeitete, umfassende Stammdatenimport zur Verfügung, mit dem Sie Buchungskreise vollständig importieren können.
Pseudonymisierung von Daten
Lucanet hat Datenbankskripte und Funktionen zur Pseudonymisierung personenbezogener Benutzerinformationen in allen Tabellen des Moduls Income Taxes implementiert. Dies umfasst Skripte für einzelne Benutzer, periodenspezifische Anonymisierung und die Migration von Benutzernamen zu Benutzer-IDs für eine datenschutzkonforme Verarbeitung.
Erweiterte Safe-Harbour-Ausschlüsse
Lucanet bietet nun umfassende Safe-Harbour-Ausschlussfunktionen, um die Einhaltung der Pillar-2-Vorschriften zu optimieren. Non-Material Entities, die sich für NMCE Safe Harbour qualifizieren, können von vollumfänglichen Berechnungen ausgeschlossen werden, d. h. von den Arbeitsbereichen C2 – CE Calculations (CE-Berechnungen), C4 – Jurisdictional Blending (Jurisdiktionsbezogene Vermischung) und C5 – Top-up Tax Allocation (Zuweisung der Zusatzsteuer), indem das Kontrollkästchen EE-1 im Arbeitsbereich Entity Election and General Information (Gesellschaftswahlrechte und allgemeine Informationen) aktiviert wird. Integrierte Validierungswarnungen machen Sie darauf aufmerksam, wenn NMCE Safe Harbour gewählt, aber nicht anwendbar ist. Dadurch werden potenzielle Compliance-Fehler verhindert und die Workflow-Effizienz verbessert.
Umfassende Implementierung der Income Inclusion Rule
Pillar 2 bietet nun ein umfassendes Berechnungs-Toolkit: Die Income Inclusion Rule (IIR) und die Taxable Distribution Method für Investment Entities sind nun vollständig integriert und decken alle wesentlichen Pillar-2-Anwendungsfälle ab:
- Die neue Income Inclusion Rule (IIR)-Funktionalität gewährleistet die korrekte Zuweisung der Zusatzsteuer über Ihre Konzernstruktur hinweg. Der erweiterte C5-Bericht zeigt auf intelligente Weise nur niedrig besteuerte Konzerngesellschaften an und schließt automatisch Konzerngesellschaften aus Jurisdiktionen mit null oder negativer Zusatzsteuer aus. Ein neuer Arbeitsbereich Top-up Tax Allocation (Zuweisung der Zusatzsteuer) ermöglicht die präzise Zuweisung an Ultimate Parent Entities (UPE), Partially Owned Parent Entities (POPE) und Intermediate Parent Entities (IPE) auf Grundlage von Inclusion Ratios (Einbeziehungsquoten). Die Berechnung umfasst das neue Element TA-4.1 zur Aggregation zugewiesener Beträge sowie die aktualisierte TA-5-Formel für die QDMTT-Zuweisung.
- Lucanet unterstützt nun die Wahl der Taxable Distribution Method für Beteiligungen von Constituent Entities an Investment Entities. Diese Methode ermöglicht die Besteuerung von Ausschüttungen zu Sätzen, die dem globalen Mindeststeuersatz von 15 % entsprechen oder höher sind. Ein neuer Zuweisungs-Arbeitsbereich (allocation workspace) erleichtert die korrekte Zuweisung von Deemed Distributions (fiktive Ausschüttungen) und Local Creditable Tax Gross-ups (lokale anrechenbare Steueraufstockungen) zwischen Investment Entities und deren Eigentümern. Die erweiterte Entity Data Collection (Datenerfassung auf Gesellschaftsebene) erfasst Wahlen der Taxable Distribution Method und Anteilsprozentsätze für nicht ausgeschüttetes Net GloBE Income. Die CE Calculation (CE-Berechnung) umfasst neue Abschnitte zur Nachverfolgung von nicht ausgeschüttetem Net GloBE Income und historischen Daten, wobei Beträge korrekt von den Effective Tax Rate-Berechnungen ausgeschlossen werden. Anpassungen wirken sich automatisch auf INC-2.24 und CT-2.16 aus und gewährleisten so eine präzise Pillar-2-Compliance.
Nahtlose Übergangsregeln
Von der Vorbereitung über die Zuweisung bis hin zur Wiedererfassung latenter Steuern – die Übergangsregeln (Transition Rules) sind nun deutlich detaillierter abgebildet, was die praktische Umsetzung für Sie erleichtert:
- Neue Übergangsregelungen (transition rule provisions) ermöglichen eine reibungslose Einführung des globalen Mindeststeuer. Diese Regeln verwalten latente Steueranpassungen korrekt, wenn Konzerngesellschaften erstmals den GloBE-Regeln unterliegen, und erfassen aktive latente Steuern zum jeweils niedrigeren Satz: dem inländischen Steuersatz oder dem globalen Mindeststeuersatz von 15 %. Das System berücksichtigt bereits bestehende Verluste und Timing-Differenzen, um künstlich niedrige Effective Tax Rates (effektive Steuersätze) bei der erstmaligen GloBE-Anwendung zu verhindern. Übergangs-Safe-Harbours können bestimmte Vorgänge in den Anfangsjahren ausschließen, wodurch die Compliance-Belastung reduziert wird, während gleichzeitig präzise Berechnungen sichergestellt werden.
- Die neue Recapture-Funktionalität für passive latente Steuern (Deferred Tax Liability, DTL) gewährleistet präzise Anpassungen der Effective Tax Rate (ETR) und der Zusatzsteuer-Berechnungen, wenn wesentliche Verringerungen passiver latenter Steuern für Vorjahre auftreten. Ein neuer Arbeitsbereich Recapture in der Entity Data Collection (Datenerfassung auf Gesellschaftsebene) verfolgt passive latente Steuern (DTLs) nach, die über Wirtschaftsjahre hinweg den Recapture-Regeln unterliegen, einschließlich Beträgen aus dem fünften vorangegangenen Jahr und aggregierten Recapture-Konten. Das System identifiziert und verarbeitet DTL-Anpassungen in den C2- und C4-Berechnungen automatisch, korrigiert zuvor geltend gemachte latente Steuervorteile (Deferred Tax Benefits), die die Zusatzsteuer-Verpflichtung reduziert haben, und gewährleistet so die Einhaltung der OECD Pillar 2 Recapture-Anforderungen.
Neugestaltung der Stammdaten
Die Stammdatenverwaltung des Moduls Tax Administration wurde vollständig überarbeitet – Ihre Grundlage für die vollständige XML-Reporting-Fähigkeit ab Mitte 2026.
Wichtiger Hinweis: Tax Administration-Modul wird verpflichtend
Die Global Information Return (GIR)-Berichterstattung erfordert die vollständige Dokumentation aller Änderungen Ihrer Beteiligungsstruktur über den gesamten Berichtszeitraum hinweg. Um diese Anforderung zu erfüllen, hat Lucanet eine Zeitachsenansicht (timeline view) für die Gesellschaftsstammdaten entwickelt.
Ab Release 260106 wird das Modul Tax Administration zu einer verpflichtenden Komponente und muss installiert werden. Hier wird die Zeitachsenansicht erstmals aktiviert und bildet die Grundlage für die vollständige GIR-Berichterstattung.
Verschiedene Verbesserungen für CbCR
Mit der Integration des Tax Transfer Hub setzt Lucanet neue Maßstäbe für Ihren CbCR-Berichtsprozess:
- Tax Transfer Hub als zentrale Plattform: Verwalten Sie die Übermittlung und den Abruf aller CbCR-Berichte zentral an einem Ort – für maximale Effizienz und Nachvollziehbarkeit.
- Optimierter Übermittlungs-Workflow: Unser vollständig neu gestalteter Übermittlungs-Arbeitsbereich führt Sie noch intuitiver durch den Berichtsprozess und spart wertvolle Zeit.
- Volle Transparenz auf einen Blick: Die neue Statusübersicht zeigt jederzeit den aktuellen Status aller Berichte an und bietet direkten Zugriff auf die Übermittlungsprotokolle.
Verbesserungen des Gesellschaftsimports
Tax Administration verhindert nun, dass mehrere Benutzer gleichzeitig Gesellschaften importieren, indem der Importprozess gesperrt wird. Erweiterte Validierungsprüfungen erkennen häufige Fehler wie fehlende Pflichtfelder, ungültige Datumsbereiche und Zirkelbezüge.
Erweiterungen für den Import der Konzernstruktur der Gesellschaft
Der Import von Gesellschaftsstrukturen wurde wie folgt erweitert:
- Sie können nun vollständige Organisationsstrukturen aus Excel-Dateien importieren. Der Import-Assistent unterstützt Sie beim Hochladen der Konzernstruktur der Gesellschaft und der Organschaftsstruktur, bei der Validierung von Beziehungen zwischen Gesellschaften und bei der Erkennung von Fehlern vor dem Speichern.
- Beim Import von Organisationsstrukturen unterstützt Tax Administration nun modulspezifische Strukturtypen. Beim Herunterladen von Importvorlagen oder beim Hochladen von Strukturdateien passt Tax Administration Felder und Validierungsregeln basierend auf dem gewählten Strukturtyp an.
Klassifizierung von Gesellschaften als natürliche Personen
Sie können nun Gesellschaften als natürliche Personen klassifizieren und Gesellschaften als externe Einheiten kennzeichnen. Die Gesellschaftsstammdaten umfassen eine neue Rechtsform-Option für natürliche Personen und ein Kontrollkästchen zur Identifizierung von Gesellschaften als externe Einheiten. Dies ermöglicht es Ihnen, zwischen Konzerngesellschaften und externen Parteien zu unterscheiden, wodurch die Datenorganisation und die Genauigkeit der Berichterstattung für Konsolidierungszwecke verbessert werden.
Verbesserungen bei der DIP-Zertifikatserstellung
DIP-Zertifikate (Digitaler Posteingang, digital inbox) unterstützen nun mehrere BZST-Konto-IDs. Sie können kommagetrennte Konto-IDs in das neue Kontofeld angeben und so ein Zertifikat mehreren Konten zuordnen.
Neben Fehlerbehebungen und Performance-Verbesserungen enthält das Release der Lösung Tax Compliance & Reporting die folgenden neuen Funktionen:
- Tax Administration
- Income Taxes
- Tax Balance
Intelligente Excel-Vorlagen für den Import von Unternehmensdaten mit modulspezifischen Feldern
Die neue Excel-Vorlage vereinfacht den Import von Unternehmensdaten, indem sie automatisch alle relevanten modulspezifischen Felder einbezieht. Tax Administration generiert dynamisch Vorlagen, die die korrekten Spaltenüberschriften enthalten, die Ihren konfigurierten Modulen und Plug-ins entsprechen. Dadurch entfällt die manuelle Erstellung von Vorlagen und Importfehler werden reduziert. Sie können jetzt vorkonfigurierte Vorlagen herunterladen, Ihre Unternehmensdaten eingeben und die Daten in einem einzigen optimierten Prozess erfolgreich importieren.
Folgende Neuerungen wurden für die Sub-Module von Income Taxes umgesetzt:
Neue Features für Tax Accounting und Tax Return
Export-REST-Schnittstelle für Datenanalyse
Die neue REST API Export-Schnittstelle ermöglicht es Ihnen, Income Tax-Daten nahtlos in externe Analyse- und Berichtssysteme wie Power BI, Tableau oder kundenspezifische Lösungen zu exportieren. Die Schnittstelle bietet sichere, rollenbasierte Authentifizierung über persönliche API-Schlüssel, flexible Kontrolle über Exportformat und -inhalte sowie optionalen Datenexport in Konzern- oder lokaler Währung.
Die Einrichtung ist unkompliziert: Generieren Sie einen API-Token im Modul Tax Administration und konfigurieren Sie optional ein Positionsmapping.
Die standardisierte Schnittstelle bietet direkten Zugriff auf Steuerdaten in Echtzeit und unterstützt eine moderne, integrierte Finanzberichtslandschaft.
Workflow-Automatisierung für Reporting-Entitäten
Sparen Sie wertvolle Zeit durch die Automatisierung wiederkehrender manueller Arbeitsschritte bei der laufenden und latenten Steuerberechnung. Mit einem einzigen Klick werden Vorschlagswerte automatisch übernommen, Steuerberechnungen durchgeführt und Meilensteine in der korrekten Reihenfolge von laufenden Steuern über latente Steuern bis zur Steuerüberleitung (TRR) abgeschlossen.
Die neue Workflow-Funktion ist unter Schnittstellen | Struktur im Stammdaten-Ordner verfügbar und ermöglicht es Ihnen, je nach Wesentlichkeit und Komplexität Ihrer Gesellschaften bis zu drei verschiedene Automatisierungsprozesse zu definieren, wodurch manuelle Fehler reduziert und Compliance-Anforderungen unterstützt werden.
Neues Feature für Tax Accounting: Schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes in Deutschland
Angesichts der schrittweisen Senkung der deutschen Körperschaftsteuer ab 2028 bietet Tax Accounting zwei Berechnungsansätze für die korrekte Ermittlung latenter Steuern:
Die genaue Berechnung clustert temporäre Differenzen nach geschätztem Auflösungsdatum und bewertet sie mit dem entsprechenden Steuersatz, während die Überschlagsberechnung zwischen kurzfristig auflösenden Differenzen (15%) und langfristig auflösenden Differenzen (10%) unterscheidet.
Tax Accounting umfasst ab sofort:
- Länderspezifische Konfiguration neuer Spalten - Gesellschaften in anderen Ländern bleiben unberührt
- Eine automatische Split-Differenzen-Funktion im Bilanzvergleich zur Zuordnung spezifischer Bilanzpositionen zu dedizierten Spalten, was besonders für die Überschlagsberechnung nützlich ist.
Beide Ansätze gewährleisten die vollständige Einhaltung der neuen gesetzlichen Anforderungen und geben Ihnen die Flexibilität, die Berechnungsmethode zu wählen, die am besten zu Ihrer Komplexität und Ihren Berichtsanforderungen passt.
Neues Feature für Tax Return: Tax Transfer Hub ersetzt Transfer Client
Tax Return führt einen vollständig neu gestalteten Übermittlungsprozess ein, der den bisherigen Transfer Client durch den neuen, modernen Tax Transfer Hub ersetzt. Diese strategische Verbesserung schafft die Grundlage für eine einheitliche, modulübergreifende Übermittlungsarchitektur in der gesamten TCR-Lösung. Der dreistufige Prozess führt Sie durch:
- Auswahl von Steuerart und Snapshot-Konfiguration
- Konfiguration, d. h. Hinzufügen von steuerartspezifischen Feldern und zusätzlichen Informationen
- Überwachung, d. h. Verfolgen des Übertragungsfortschritts in Echtzeit
Die neue Lösung bietet eine klare Prozesstrennung mit Validierung und Übermittlung als zwei separate Prozesse sowie optimierte Fortschrittsverfolgung, gewährleistet die vollständige Einhaltung der Anforderungen der deutschen Finanzbehörden und macht die TCR-Lösung skalierbarer und einfacher zu warten.
Erweiterte Berechnungs- und Berichtsfunktionen für QDMTT
Die neue Version des Sub-Moduls Pillar 2 bietet deutlich mehr Möglichkeiten zur Erstellung von QDMTT-Berichten (Qualifying Domestic Minimum Top-Up Tax) und zur Bereitstellung der erforderlichen Informationen für QDMTTs.
Mit der Jurisdictional Data Collection können Sie nun Berechnungen an nationale Gesetzgebungen anpassen – beispielsweise durch Eingabe unterschiedlicher Ergänzungssteuersätze (Top-up Tax Rates), Prozentsätze für den substanzbasierten Einkommensausschluss (Substance-Based Income Exclusion) oder abweichender De-minimis-Schwellenwerte. Darüber hinaus können Sie detaillierte Angaben zu Währungswahlen und dem für die QDMTT verwendeten Rechnungslegungsstandard (GAAP) machen.
Diese Informationen werden direkt in der Berechnung verarbeitet, wenn Sie einen QDMTT-Snapshot wählen. Dieser neue Snapshot-Typ bildet die Grundlage für QDMTT-Berichte und steht für jedes Land zur Verfügung, das in der Jurisdictional Data Collection als QDMTT-Land gekennzeichnet wurde. Als ersten Schritt, bevor wir diesen Prozess weiter ausbauen, kann bereits jetzt ein QDMTT-Snapshot als Datenquelle für die Global Information Return gewählt werden.
Neue Funktionen für NMCE Safe Harbour
Da nicht wesentliche Unternehmenseinheiten (Non-Material Constituent Entities, NMCEs) für die Berichterstattung an Bedeutung gewinnen, wurde ein neuer Arbeitsbereich in der Berechnung implementiert. Alle als nicht wesentliche Unternehmenseinheiten gekennzeichneten Gesellschaften werden automatisch in den NMCE Safe Harbour aufgenommen. Das Gesellschaftswahlrecht (Entity Election) für den Safe Harbour für Non-Material Constituent Entities kann unter Entity Election and general information for non-material entities gewählt werden. Die Gesellschaft wird dann von allen nachfolgenden Berechnungen (CE Calculation, Jurisdictional Blending) ausgeschlossen.
Verbesserung der Berechnung von Einkünften aus internationaler Schifffahrt
Um den besonderen Anforderungen von International Shipping Income vollständig gerecht zu werden, wurde das Sub-Modul Pillar 2 erweitert. Der Arbeitsbereich International Shipping in der Entity Data Collection wurde basierend auf Kundenanforderungen überarbeitet und erweitert. Die CE Calculation wurde entsprechend angepasst: International Shipping Income wird nun im unteren Bereich des Arbeitsbereichs berechnet, wobei die Obergrenze für Nebeneinkünfte aus Schifffahrt (Ancillary Shipping Income) berücksichtigt wird. Die Aggregation für das Jurisdictional Blending wurde entsprechend angepasst.
CbCR-Meldung
Nach der Ankündigung des BZSt, die DIP-Schnittstelle noch nicht zu verwenden, bietet das Sub-Modul nun den ELMA-XML-Download für die CbCR-Meldung. Die XML-Datei kann in der Detailansicht des Snapshots heruntergeladen werden.
CbCR-Berichte als Excel-Bericht
CbCR bietet nun die Möglichkeit, Ihre Country-by-Country-Daten als Excel-Bericht zu exportieren und ermöglicht so zusätzliche Möglichkeiten zur Weiteranalyse.
Unabhängige Verwendung von Pillar 2 und CbCR
Ab sofort können die Sub-Module Pillar 2 und CbCR unabhängig von den Sub-Modulen Tax Accounting und Tax Return verwendet werden. Diese Option reduziert die Komplexität und gewährleistet gleichzeitig den vollen Zugriff auf alle Funktionen zur internationalen Steuer-Compliance. Sie profitieren von einer übersichtlicheren Navigation mit modulspezifischen Oberflächen, die auf Ihre Berichtspflichten zugeschnitten sind.
Validierungsberichte für Meilensteine
Um sicherzustellen, dass Daten und Prozesse vor dem Abschließen eines Meilensteins in Pillar 2 und CbCR geprüft werden, stehen nun folgende neue Optionen zur Verfügung: Closing Pillar 2 milestone, Reviewing Pillar 2 milestone, Closing CbCR milestone und Reviewing CbCR milestone.
Sie können Ihre individuellen Validierungen in einem Excel-Bericht über die Reporting Engine definieren. Die neuen Validierungsoptionen können unter Schnittstellen | Struktur im Ordner Stammdaten des Moduls Income Taxes eingerichtet werden.
Ein Meilenstein kann nur dann auf den nächsten Prozessstatus erhöht werden, wenn die Validierungsanforderungen erfüllt wurden.
Nachverfolgung und Anzeige von Import-Metadaten
Es ist nun möglich, Import-Metadaten nachzuverfolgen, um Importdatum und Benutzerinformationen für Value Transfer, Income Tax und externe Importe für Tax Questionnaire, CbCR und Pillar 2 anzuzeigen. Die Import-Metadaten sind nun in den technischen ID-Berichten (GTC-IDs) enthalten.
Export von Werten aus der Entity Data Collection zur Datenanalyse
Über die neu implementierte REST-Schnittstelle ist es nun möglich, Werte aus den Entity Data Collection-Ordnern von Pillar 2, CbCR und Tax Questionnaire zu exportieren. Dies ermöglicht Ihnen beispielsweise die weitere Analyse der Daten in einem BI-Tool.
Taxonomie 6.9 verfügbar
Ab sofort kann die Taxonomie 6.9, die für das Wirtschaftsjahr 2026 oder 2026/2027 verwendet werden muss, in den GCD-Stammdaten, beim Stammdatenimport oder beim Anlegen oder Bearbeiten von Steuerbilanzen gewählt werden.
Eine produktive Übermittlung ist mit dieser Taxonomie noch nicht möglich, die frühe Auswahl erlaubt es Ihnen aber schon jetzt die Bilanzen für das kommende Wirtschaftsjahr vorzubereiten und zu validieren.
Gegenüber dem Vorjahr enthält die neue Taxonomie zwei wesentliche Änderungen:
- Das Feld Art des Berichts wurde aus den Identifikationsmerkmalen des Unternehmens entfernt und darf nicht mehr berichtet werden.
- Kontennachweise müssen für alle Pflichtfelder verpflichtend übermittelt werden. Hierzu muss der Berichtsbestandteil Kontensalden in den GCD-Stammdaten angekündigt werden.
Um Ihnen die Einhaltung dieser Anforderung zu erleichtern, wird bei der Ausführung des Stammdatenimports der Berichtsbestandteil Kontensalden ab sofort standardmäßig aktiviert und kann bei Bedarf vom Benutzer deaktiviert werden.
Neuer Bericht über die Entwicklung steuerlicher Vermögensunterschiede
Ab sofort kann im Arbeitsbereich Reporting der neue Berichtstyp Entwicklung steuerlicher Vermögensunterschiede gewählt werden. Der Bericht verfolgt die Entwicklung steuerlicher Anpassungen über mehrere Jahre und zeigt wesentliche Informationen wie Anpassungsdetails, Bilanzpositionen, Vermögensunterschiede und jährliche Veränderungen an.
Neuer Reporting-Funktionsbereich
Ab sofort ist in der Übersicht neben Stammdaten, Einzelgesellschaft und Administration der Funktionsbereich Reporting verfügbar.
In diesem Funktionsbereich kann ab sofort der Instanzbericht sowie der neue Bericht Entwicklung steuerlicher Vermögensunterschiede nach Anpassung erstellt werden.
Neues Berechtigungsobjekt 'TDH Schnittstelle ausführen'
Ein neues Berechtigungsobjekt TDH Schnittstelle ausführen wurde implementiert. Beim Ausführen einer TDH-Schnittstelle wird dieses Objekt zusätzlich zu den bestehenden Berechtigungen benötigt, um genaue Kontendaten aus SAP abzurufen.
Das Objekt umfasst weitreichendere Berechtigungen als das Objekt Konten einsehen, da damit, je nach Implementierung der RFC Schnittstelle, aktuellere und auch ausführlichere Daten abgefragt werden können.
Verbesserte Benutzeroberfläche und Usability
- Zur Vereinheitlichung der Benutzeroberfläche wurde die Schaltfläche zum schnellen Löschen (Mülleimersymbol), die in den Übersichtsseiten mancher Listen verfügbar war, entfernt. Sie können Elemente jedoch weiterhin über deren Detaildialog löschen.
- Zusätzlich wurde eine Funktion eingeführt, mit der Sie mehrere Elemente gleichzeitig löschen können, um z. B. nach einem fehlerhaften Import oder einer fehlerhaften Umwandlung effizient alle oder mehrere steuerliche Anpassungen zu entfernen oder nur die Werte der aktuellen Steuerbilanz zu löschen.
- Das 3-Punkt-Menü in der oberen rechten Ecke von Formularen und Tabellen wurde durch die Schaltfläche Weitere Aktionen ersetzt. So können wichtige Funktionen schneller gefunden und von Bildschirmlesegeräten erfasst werden.
- Die Filterfunktionen oberhalb von Listen werden ab sofort als Umschaltknopf und nicht mehr als Kontrollhäkchen dargestellt. So wird deutlich, dass eine Änderung jederzeit rückgängig gemacht werden kann und dass die vorgenommene Änderung sofort wirksam und persistent ist.