What's New in Tax Compliance & Reporting?

Entdecken Sie jetzt alle neuen Features unserer Lösung Tax Compliance & Reporting! Wir aktualisieren unsere CFO Solution Platform regelmäßig, damit Sie von den neusten Funktionen und Verbesserungen profitieren.

Die Versionen aller Lösungen, die Sie aktuell verwenden und die der CFO Solution Platform werden Ihnen angezeigt, wenn Sie in der CFO Solution Platform im Menü Hilfe den Menüpunkt Über Lucanet ausführen.

Zuletzt veröffentlichte Features

Neben Fehlerbehebungen und Performance-Verbesserungen enthält das Release die folgenden neuen Funktionen:

Folgende Neuerungen wurden für die Sub-Module von Income Taxes umgesetzt:

Ausweis der Deemed Distribution Tax (DDT) jetzt verfügbar

Im Modul Pillar 2 können Sie die Deemed Distribution Tax (DDT) nun gemäß Article 7.3 (Artikel 7.3) ausweisen. Sie erfassen, ob die Wahl zur Deemed Distribution Tax unter Article 7.3.1 (Artikel 7.3.1) getroffen wurde, und – jeweils pro Geschäftsjahr – alles, was zum Recapture-Mechanismus gehört: das Geschäftsjahr selbst, die insgesamt gezahlte oder verbrauchte DDT, Anfangs- und Schlussbestände der Recapture Accounts (Konten für den Recapture-Mechanismus) sowie die DDT, die im Berichtsjahr und in den drei Vorjahren gezahlt oder verbraucht wurde. Scheidet eine Konzerngesellschaft (CE) aus der Gruppe aus, weisen Sie auch die Minderung der Adjusted Covered Taxes (angepassten gedeckten Steuern) für frühere Jahre und die incremental top-up tax (zusätzlich anfallende Zusatzsteuer) gemäß Article 5.4.1 (Artikel 5.4.1) aus.

So funktioniert die Erfassung der DDT:

Unter Entity Data Collection (Datenerfassung auf Gesellschaftsebene) | OECD-Standard steht Ihnen der neue Arbeitsbereich Deemed Distribution Tax zur Verfügung. Dort tragen Sie die Steuer ein, die fällig gewesen wäre, wenn Einkünfte, die dem Eligible Distribution Tax Regime (zulässiges Ausschüttungssteuerregime) unterliegen, ausgeschüttet worden wären (Artikel 7.3.2(b)), und die Steuern, die bereits auf tatsächliche oder als ausgeschüttet geltende Ausschüttungen gezahlt wurden (Artikel 7.3.3(a)). Diese Werte fließen in die Berechnung ein.

In C4 – Jurisdictional Blending (jurisdiktionsbezogene Vermischung) sehen Sie unterhalb von Information im Abschnitt Deemed Distribution Tax die bereits berechnete DDT für das Berichtsjahr.

Standardisierter XML-Bericht nach OECD verfügbar

Pillar 2 bietet jetzt die GIR (GloBE Information Return) – den standardisierten XML-Bericht nach den OECD-Vorgaben zu Pillar 2. Der Bericht enthält die Daten, die pflichtige Konzerne den Finanzbehörden melden müssen, etwa GloBE-Einkommen (GloBE income), gedeckte Steuern (covered taxes) oder Informationen zu Konzerngesellschaften (constituent entity information). Sie erzeugen den Bericht aus Ihren Pillar 2-Daten; Pillar 2 fügt die Daten in die vorgeschriebene Struktur ein, sodass Ihre Einreichung dem OECD-Schema entspricht. Das Wichtigste im Überblick:

  • Nachrichtenkopf und Angaben zur Einreichung
    Der XML-Bericht bezieht Konzerndaten aus Ihrer Group Data Collection (Datenerfassung auf Konzernebene) und dem zugehörigen Snapshot. Die Steueridentifikationsnummer (TIN) des Absenders wird aus den Stammdaten übernommen; weicht ein national vorgegebenes Kennzeichen davon ab, können Sie es separat erfassen. Für die sendende Jurisdiktion wird automatisch eine eindeutige Kennung erzeugt.
  • Mehrere empfangende Länder
    Im Arbeitsbereich Group Data Collection (Datenerfassung auf Konzernebene) können Sie mehrere empfangende Länder in einem Schritt wählen. Snapshot und XML-Export spiegeln alle gewählten Länder wider – Sie können einen Bericht für mehrere Jurisdiktionen vorbereiten, ohne den Ablauf zu wiederholen.
  • Übergangsjahr (Transition Year)
    Sie können ein gruppenweites Übergangsjahr in den Berichtsinformationen eintragen; pro Jurisdiktion können Sie optional ein anderes Jahr als den Gruppenstandard setzen. In der Jurisdictional Blending (jurisdiktionsbezogenen Vermischung) sehen Sie pro Jurisdiktion und Untergruppe das maßgebliche Übergangsjahr – Sie erkennen sofort, welches Jahr wo gilt.
  • DocRefID für Deutschland
    Die DocRefID ist die eindeutige Kennung eines Dokuments – also eines Datensatzes und aller untergeordneten Datenelemente. Enthält ein Element eine Berichtigung oder Löschung, braucht es eine neue, eindeutige DocRefID für spätere Bezugnahme. Für Einreichungen in Deutschland erzeugt und speichert Pillar 2 beim Anlegen eines Berichts die DocRefIDs. Beim Erstellen von Korrekturberichten später nutzen Sie diese gespeicherten Kennungen, um auf die ursprüngliche Einreichung zu verweisen – ohne sie nachzuschlagen oder neu einzugeben.
  • Safe Harbour und Excluded Entities (ausgeschlossene Einheiten)
    Wahlen zu Transitional Safe Harbour (Übergangs-Safe Harbour) und Permanent Safe Harbour (permanentes Safe Harbour) erfassen Sie über Dropdown-Optionen; nur eine kann gleichzeitig aktiv sein, damit die GIR Ihre Wahlen korrekt abbildet. Safe-Harbour-Wahlen sind nur für Jurisdiktionen (keine Untergruppe) sowie für Joint Ventures verfügbar. Der XML-Export gibt außerdem pro Excluded Entity (ausgeschlossener Einheit) an, ob sich Status oder Typ gegenüber der letzten Berichtsperiode geändert haben (Vorgänger-Snapshot, sofern verknüpft) – die Finanzbehörden sehen Änderungen, ohne Berichte manuell vergleichen zu müssen.
Einreichung von Pillar-2-Berichten bei Finanzbehörden

Pillar 2 unterstützt nun die Einreichung des GloBE Information Return (GIR) sowie von Berichten zur Qualified Domestic Minimum Top-up Tax (QDMTT) (qualifizierte inländische Mindestzusatzsteuer) bei den Finanzbehörden. Der Ablauf umfasst die Einreichung neuer Erklärungen ebenso wie Berichtigungen und Löschungen. Sie können jetzt:

  • einsehen, welche Jurisdiktionen QDMTT-Daten bereits eingereicht haben
  • Berechnungen ausführen und prüfen, einschließlich Zuweisungen auf Gesellschaftsebene
  • Übermittlungen über den Tax Transfer Hub (TTH) starten und verwalten
  • integrierte GIR-Daten prüfen
  • Einreichungen berichtigen oder erneut übermitteln
  • einzelne Werte bei Bedarf überschreiben

Die Einreichung ist nur für Berichte verfügbar, die an deutsche Finanzbehörden übermittelt werden.

Neuer Recapture-Mechanismus

Mit dem neuen Recapture-Mechanismus in Pillar 2 können Sie die Effective Tax Rate (ETR) und die Berechnungen der Zusatzsteuer (top-up tax) anpassen, wenn die gedeckten Steuern (covered taxes) für ein Vorjahr wesentlich zurückgehen. Damit korrigieren Sie zuvor zu hoch angesetzte gedeckte Steuern, die die Zusatzsteuerlast (top-up tax liability) verringert haben könnten.

Für die Datenerfassung auf Gesellschaftsebene steht Ihnen ein neuer Arbeitsbereich Recapture zur Verfügung. Dort erfassen und pflegen Sie alle Recapture-Daten zur Deferred Tax Liability (DTL) (passiven latenten Steuerschuld) an einem Ort, nämlich die jährlichen Beträge der DTLs, die der Recapture-Regel unterliegen, die aggregierten Recapture-Konten für das Berichtsgeschäftsjahr sowie die aggregierten Recapture-Konten für das vorherige Geschäftsjahr.

Die eingegebenen Werte werden in C2 – CE Calculations (CE-Berechnungen) und C4 – Jurisdictional Blending (jurisdiktionsbezogene Vermischung) verwendet. Recapture-Daten können Sie auf Konzerngesellschaftsebene (CE) in C2 und auf Jurisdiktions- oder Untergruppenebene in C4 prüfen. Die Daten stehen für den Pillar-2-XML-Bericht zur Verfügung und unterstützen den Bilanzvergleich in Income Taxes, sodass Sie die Mindestanforderungen an die Meldung des DTL-Recapture-Mechanismus erfüllen.

Public Country-by-Country Reporting (pCbCR)

Das Modul Country-by-Country Reporting (CbCR) unterstützt nun öffentliches Country-by-Country Reporting (pCbCR). Ab sofort können Sie sowohl herkömmliche CbC-Berichte (zur Einreichung bei den Finanzbehörden) als auch öffentliche CbC-Berichte (zur öffentlichen Offenlegung) erzeugen und erfüllen damit die Vorgaben der Richtlinie (EU) 2021/2101 sowie australische Anforderungen an den öffentlichen CbCR. Mit pCbCR stehen Ihnen folgende Erweiterungen zur Verfügung:

  • Snapshot-Typen und Basis: Sie können pCbCR (EU) oder pCbCR (Australia) oder beides jedem neuen Snapshot hinzufügen, indem Sie beim Erstellen des Snapshots das entsprechende Kontrollkästchen aktivieren.
  • Validierung und Einreichung: Auf der Validierungsseite steht für jeden Berichtstyp eine eigene XML-Datei zur Verfügung.
  • Abschnitte zur öffentlichen Offenlegung: Für jeden enthaltenen pCbCR-Bericht gibt es im Bereich Calculation (Berechnung) ein eigenes Dropdown-Menü mit jeweils fünf Abschnitten.
  • Jurisdiktionsspezifische Berichterstattung: Es werden die Schemas für die EU und Australien unterstützt.
  • Datenerfassung: Der Arbeitsbereich Group Data Collection (Konzerndatenerhebung) wurde um die Felder pCbC-1.1 und pCbC-1.2 erweitert. Konzerndaten werden in Abschnitt 1 angezeigt. Zum Steuern dessen, was im öffentlichen Bericht enthalten ist oder ausgeblendet wird, steht der Arbeitsbereich Add/omit public information (öffentliche Angaben hinzufügen oder auslassen) zur Verfügung. Für Material discrepancies explanations (Erläuterungen zu wesentlichen Abweichungen) ist ein eigener Arbeitsbereich vorgesehen.
Einreichung von CbC-Berichten bei Finanzbehörden

CbCR unterstützt nun die Einreichung von CbC-Berichten bei den Finanzbehörden – einschließlich neuer Meldungen, Berichtigungen und Löschungen. Sie können jetzt:

  • Übermittlungen im Arbeitsbereich Transmission (Übermittlung) starten
  • die Einreichungsart (filing type) für den Bericht wählen (neu, Berichtigung oder Löschung):
    • Löschmeldungen (Deletion reports) kommen für Snapshots zum Einsatz, die bereits übermittelt wurden: Wenn Sie die Einreichungsart Löschung (Deletion) wählen, zeigt die Snapshot-Liste nur Snapshots derselben Periode, die bereits übermittelt wurden. Das System erzeugt eine OECD3-XML mit CorrDocRefID-Verweisen auf den Originalbericht, sodass Sie bei der Finanzbehörde nach Bedarf zuvor eingereichte Daten löschen oder berichtigen können.
    • Berichtigungsmeldungen (Correction reports) dienen der Korrektur bereits eingereichter CbC-Berichte. Sie wählen einen Referenz-Snapshot mit den Originaldaten und den Snapshot mit den berichtigten Daten. Das System erzeugt eine OECD2-Berichtigungs-XML, die nur die geänderten Teile über CorrDocRefID referenziert, sodass die Finanzbehörde eine teilweise Berichtigung statt einer vollständigen Neueinreichung erhält.
  • XML-Berichte erzeugen sowie Stammdaten und die XML-Ausgabe für staatenlose Einheiten und Identifikationsnummern verwenden

Stammdaten für Pillar 2, CbCR und öffentliches CbCR in Tax Administration

Im Arbeitsbereich Gesellschaften können Sie nun pro Gesellschaft Angaben zu Country-by-Country-Reporting, Public Country-by-Country-Reporting und Pillar 2 erfassen.

Im Bereich CbCR geben Sie an, ob die Gesellschaft keine Geschäftseinheit für Zwecke der länderbezogenen Berichterstattung ist oder eine staatenlose Geschäftseinheit – entsprechend auch für die pCbCR. Im Bereich Pillar 2 legen Sie z. B. fest, ob die Gesellschaft keine Geschäftseinheit für Pillar 2-Zwecke ist. Darüber hinaus können Sie u. a. die Steueridentifikationsnummer, das Steuerhoheitsgebiet, das die Steueridentifikationsnummer ausgestellt hat und die Jurisdiktion erfassen.

Datenquelle und Migration: Bestehende Daten aus dem Bereich International Tax in den Stammdaten von Income Taxes können Sie mithilfe einer Excel-Vorlage in die entsprechenden Felder im Arbeitsbereich Gesellschaften übernehmen. Zusätzliche Daten können Sie in dieselbe Excel-Datei eintragen, bevor Sie die Daten nach Tax Administration importieren. Nach der Migration wird der Bereich International Tax unter Income Taxes für die Erfassung neuer Daten nicht mehr verwendet.

Verbesserungen bei der Zertifikatsverwaltung

Die Zertifikatsverwaltung wurde wie folgt verbessert:

  • Sie können Zertifikate jetzt bearbeiten, d. h. Beschreibung, Kennwort und Zertifikatsdatei bestehender Zertifikate ändern. Ist ein Zertifikat abgelaufen, müssen Sie es nicht löschen, sondern können eine neue Zertifikatsdatei hochladen und optional Beschreibung oder Kennwort anpassen.
  • Sie können pro Benutzer mehrere Zertifikate für alle unterstützten Zertifikatstypen (ELSTER und DIP) anlegen und verwalten. Die Zertifikatsliste im Arbeitsbereich Zertifikate zeigt alle Zertifikate mit klarer Kennzeichnung an, z.  B. Name, Erstellungsdatum und Gültigkeitszeitraum.

Bitte beachten: Die Unterstützung für ELMA-Zertifikate wurde eingestellt, da die ELMA-Schnittstelle des BZSt (Bundeszentralamt für Steuern) am 25. November 2025 abgeschaltet wurde; Übermittlungen über diese Schnittstelle sind nicht mehr möglich. Beim Anlegen eines neuen Zertifikats können Sie ELMA nicht mehr wählen. Vorhandene ELMA-Zertifikate wurden im Rahmen der Änderung entfernt oder archiviert.

Aktualisierung des rumänischen D300-Formulars für 2026

Das rumänische D300-Formular wurde an die gesetzlichen Anforderungen für 2026 angepasst. Die Änderungen umfassen die Entfernung von 24 Feldern, eine Umnummerierung ab Feld 27 (jetzt Feld 26) sowie neue CAEN-Felder für die Jahre 2024 und 2025.

Deutsche Umsatzsteuer-Jahreserklärung 2026

Die deutsche Umsatzsteuer-Jahreserklärung (JE) wurde gemäß der offiziellen Dokumentation für 2026 aktualisiert. Das Update umfasst Feld- und Textänderungen entsprechend der aktuellen gesetzlichen Vorgaben (z. B. die neuen Felder 308 und 309 "Steuerpflichtige Umsätze nach § 25 UStG“ oder Feld 310 "Steuerpflichtige Umsätze nach § 25a UStG).

Neue REST-Schnittstelle für die USt-IdNr.-Prüfung beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)

Die Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer über das BZSt nutzt jetzt die neue elektronische REST-Schnittstelle (eVaTR) . Diese löst die bisherige SOAP-basierte Anbindung über den Transfer Client (bisheriges Übermittlungs-Tool) ab. Die neue Schnittstelle unterstützt sowohl die einfache als auch die qualifizierte Prüfung.

Verbesserter CSV-Export der USt-IdNr.-Prüfung

Der CSV-Export für die USt-IdNr.-Prüfung wurde überarbeitet. Die bisherige Spalte mit Kontrollkästchen wurde entfernt. Stattdessen wird der Validierungsstatus, d. h. ob eine USt-Id. gültig ist oder nicht, als separate Spalte angezeigt. So können Sie die Prüfergebnisse schneller und übersichtlicher auswerten.

Steuerkennzeichen in der VAT-Audit-Aufgabenliste

In der Aufgabenliste des VAT-Audits steht Ihnen jetzt eine neue Spalte für Steuerkennzeichen zur Verfügung. Diese beschreibt die Steuerkennzeichen direkt aus den zugehörigen Belegen an. Bei Belegen mit mehreren Steuerkennzeichen werden diese kommagetrennt dargestellt.

Neben Fehlerbehebungen und Performance-Verbesserungen enthält das Release die folgenden neuen Funktionen:

Folgende Neuerungen wurden für die Sub-Module von Income Taxes umgesetzt:

Neue Features für Tax Return

Bereitstellung von ERiC 43.1 und Registrierung für KapEStA (Kapitalertragsteuer)

Ab diesem Release stellt Lucanet die neueste ERiC-Version 43.1 bereit, die Übermittlungen für bestehende Veranlagungszeiträume auch nach Erhöhung der Mindestversion ermöglicht (voraussichtlich Ende April 2026). Darüber hinaus ist die Registrierung für KapEStA (Kapitalertragsteuer) für den Veranlagungszeitraum 2026 nun verfügbar.

Verpflichtende Nutzung des Tax Transfer Hub als Übermittlungsmodul

Ab Release 251015 hat Lucanet die Übermittlungsoption über Tax Transfer Hub anstelle von Transfer Client eingeführt. Mit der Implementierung der neuesten ERiC-Version ist die Übermittlung über Tax Transfer Hub nun verpflichtend, und die Übermittlung über Transfer Client steht für das Sub-Modul Tax Return nicht mehr zur Verfügung.

Neue Features für Tax Accounting

Erweiterter Stammdatenimport für Gesellschaften

Bisher war nur ein einfacher Import für Gesellschaften verfügbar. Nun steht der überarbeitete, umfassende Stammdatenimport zur Verfügung, mit dem Sie Buchungskreise vollständig importieren können.

Pseudonymisierung von Daten

Lucanet hat Datenbankskripte und Funktionen zur Pseudonymisierung personenbezogener Benutzerinformationen in allen Tabellen des Moduls Income Taxes implementiert. Dies umfasst Skripte für einzelne Benutzer, periodenspezifische Anonymisierung und die Migration von Benutzernamen zu Benutzer-IDs für eine datenschutzkonforme Verarbeitung.

Erweiterte Safe-Harbour-Ausschlüsse

Lucanet bietet nun umfassende Safe-Harbour-Ausschlussfunktionen, um die Einhaltung der Pillar-2-Vorschriften zu optimieren. Non-Material Entities, die sich für NMCE Safe Harbour qualifizieren, können von vollumfänglichen Berechnungen ausgeschlossen werden, d. h. von den Arbeitsbereichen C2 – CE Calculations (CE-Berechnungen), C4 – Jurisdictional Blending (Jurisdiktionsbezogene Vermischung) und C5 – Top-up Tax Allocation (Zuweisung der Zusatzsteuer), indem das Kontrollkästchen EE-1 im Arbeitsbereich Entity Election and General Information (Gesellschaftswahlrechte und allgemeine Informationen) aktiviert wird. Integrierte Validierungswarnungen machen Sie darauf aufmerksam, wenn NMCE Safe Harbour gewählt, aber nicht anwendbar ist. Dadurch werden potenzielle Compliance-Fehler verhindert und die Workflow-Effizienz verbessert.

Umfassende Implementierung der Income Inclusion Rule

Pillar 2 bietet nun ein umfassendes Berechnungs-Toolkit: Die Income Inclusion Rule (IIR) und die Taxable Distribution Method für Investment Entities sind nun vollständig integriert und decken alle wesentlichen Pillar-2-Anwendungsfälle ab:

  • Die neue Income Inclusion Rule (IIR)-Funktionalität gewährleistet die korrekte Zuweisung der Zusatzsteuer über Ihre Konzernstruktur hinweg. Der erweiterte C5-Bericht zeigt auf intelligente Weise nur niedrig besteuerte Konzerngesellschaften an und schließt automatisch Konzerngesellschaften aus Jurisdiktionen mit null oder negativer Zusatzsteuer aus. Ein neuer Arbeitsbereich Top-up Tax Allocation (Zuweisung der Zusatzsteuer) ermöglicht die präzise Zuweisung an Ultimate Parent Entities (UPE), Partially Owned Parent Entities (POPE) und Intermediate Parent Entities (IPE) auf Grundlage von Inclusion Ratios (Einbeziehungsquoten). Die Berechnung umfasst das neue Element TA-4.1 zur Aggregation zugewiesener Beträge sowie die aktualisierte TA-5-Formel für die QDMTT-Zuweisung.
  • Lucanet unterstützt nun die Wahl der Taxable Distribution Method für Beteiligungen von Constituent Entities an Investment Entities. Diese Methode ermöglicht die Besteuerung von Ausschüttungen zu Sätzen, die dem globalen Mindeststeuersatz von 15 % entsprechen oder höher sind. Ein neuer Zuweisungs-Arbeitsbereich (allocation workspace) erleichtert die korrekte Zuweisung von Deemed Distributions (fiktive Ausschüttungen) und Local Creditable Tax Gross-ups (lokale anrechenbare Steueraufstockungen) zwischen Investment Entities und deren Eigentümern. Die erweiterte Entity Data Collection (Datenerfassung auf Gesellschaftsebene) erfasst Wahlen der Taxable Distribution Method und Anteilsprozentsätze für nicht ausgeschüttetes Net GloBE Income. Die CE Calculation (CE-Berechnung) umfasst neue Abschnitte zur Nachverfolgung von nicht ausgeschüttetem Net GloBE Income und historischen Daten, wobei Beträge korrekt von den Effective Tax Rate-Berechnungen ausgeschlossen werden. Anpassungen wirken sich automatisch auf INC-2.24 und CT-2.16 aus und gewährleisten so eine präzise Pillar-2-Compliance.
Nahtlose Übergangsregeln

Von der Vorbereitung über die Zuweisung bis hin zur Wiedererfassung latenter Steuern – die Übergangsregeln (Transition Rules) sind nun deutlich detaillierter abgebildet, was die praktische Umsetzung für Sie erleichtert:

  • Neue Übergangsregelungen (transition rule provisions) ermöglichen eine reibungslose Einführung des globalen Mindeststeuer. Diese Regeln verwalten latente Steueranpassungen korrekt, wenn Konzerngesellschaften erstmals den GloBE-Regeln unterliegen, und erfassen aktive latente Steuern zum jeweils niedrigeren Satz: dem inländischen Steuersatz oder dem globalen Mindeststeuersatz von 15 %. Das System berücksichtigt bereits bestehende Verluste und Timing-Differenzen, um künstlich niedrige Effective Tax Rates (effektive Steuersätze) bei der erstmaligen GloBE-Anwendung zu verhindern. Übergangs-Safe-Harbours können bestimmte Vorgänge in den Anfangsjahren ausschließen, wodurch die Compliance-Belastung reduziert wird, während gleichzeitig präzise Berechnungen sichergestellt werden.
  • Die neue Recapture-Funktionalität für passive latente Steuern (Deferred Tax Liability, DTL) gewährleistet präzise Anpassungen der Effective Tax Rate (ETR) und der Zusatzsteuer-Berechnungen, wenn wesentliche Verringerungen passiver latenter Steuern für Vorjahre auftreten. Ein neuer Arbeitsbereich Recapture in der Entity Data Collection (Datenerfassung auf Gesellschaftsebene) verfolgt passive latente Steuern (DTLs) nach, die über Wirtschaftsjahre hinweg den Recapture-Regeln unterliegen, einschließlich Beträgen aus dem fünften vorangegangenen Jahr und aggregierten Recapture-Konten. Das System identifiziert und verarbeitet DTL-Anpassungen in den C2- und C4-Berechnungen automatisch, korrigiert zuvor geltend gemachte latente Steuervorteile (Deferred Tax Benefits), die die Zusatzsteuer-Verpflichtung reduziert haben, und gewährleistet so die Einhaltung der OECD Pillar 2 Recapture-Anforderungen.
Neugestaltung der Stammdaten

Die Stammdatenverwaltung des Moduls Tax Administration wurde vollständig überarbeitet – Ihre Grundlage für die vollständige XML-Reporting-Fähigkeit ab Mitte 2026.

Wichtiger Hinweis: Tax Administration-Modul wird verpflichtend

Die Global Information Return (GIR)-Berichterstattung erfordert die vollständige Dokumentation aller Änderungen Ihrer Beteiligungsstruktur über den gesamten Berichtszeitraum hinweg. Um diese Anforderung zu erfüllen, hat Lucanet eine Zeitachsenansicht (timeline view) für die Gesellschaftsstammdaten entwickelt.

Ab Release 260106 wird das Modul Tax Administration zu einer verpflichtenden Komponente und muss installiert werden. Hier wird die Zeitachsenansicht erstmals aktiviert und bildet die Grundlage für die vollständige GIR-Berichterstattung.

Verschiedene Verbesserungen für CbCR

Mit der Integration des Tax Transfer Hub setzt Lucanet neue Maßstäbe für Ihren CbCR-Berichtsprozess:

  • Tax Transfer Hub als zentrale Plattform: Verwalten Sie die Übermittlung und den Abruf aller CbCR-Berichte zentral an einem Ort – für maximale Effizienz und Nachvollziehbarkeit.
  • Optimierter Übermittlungs-Workflow: Unser vollständig neu gestalteter Übermittlungs-Arbeitsbereich führt Sie noch intuitiver durch den Berichtsprozess und spart wertvolle Zeit.
  • Volle Transparenz auf einen Blick: Die neue Statusübersicht zeigt jederzeit den aktuellen Status aller Berichte an und bietet direkten Zugriff auf die Übermittlungsprotokolle.

Verbesserungen des Gesellschaftsimports

Tax Administration verhindert nun, dass mehrere Benutzer gleichzeitig Gesellschaften importieren, indem der Importprozess gesperrt wird. Erweiterte Validierungsprüfungen erkennen häufige Fehler wie fehlende Pflichtfelder, ungültige Datumsbereiche und Zirkelbezüge.

Erweiterungen für den Import der Konzernstruktur der Gesellschaft

Der Import von Gesellschaftsstrukturen wurde wie folgt erweitert:

  • Sie können nun vollständige Organisationsstrukturen aus Excel-Dateien importieren. Der Import-Assistent unterstützt Sie beim Hochladen der Konzernstruktur der Gesellschaft und der Organschaftsstruktur, bei der Validierung von Beziehungen zwischen Gesellschaften und bei der Erkennung von Fehlern vor dem Speichern.
  • Beim Import von Organisationsstrukturen unterstützt Tax Administration nun modulspezifische Strukturtypen. Beim Herunterladen von Importvorlagen oder beim Hochladen von Strukturdateien passt Tax Administration Felder und Validierungsregeln basierend auf dem gewählten Strukturtyp an.

Klassifizierung von Gesellschaften als natürliche Personen

Sie können nun Gesellschaften als natürliche Personen klassifizieren und Gesellschaften als externe Einheiten kennzeichnen. Die Gesellschaftsstammdaten umfassen eine neue Rechtsform-Option für natürliche Personen und ein Kontrollkästchen zur Identifizierung von Gesellschaften als externe Einheiten. Dies ermöglicht es Ihnen, zwischen Konzerngesellschaften und externen Parteien zu unterscheiden, wodurch die Datenorganisation und die Genauigkeit der Berichterstattung für Konsolidierungszwecke verbessert werden.

Verbesserungen bei der DIP-Zertifikatserstellung

DIP-Zertifikate (Digitaler Posteingang, digital inbox) unterstützen nun mehrere BZST-Konto-IDs. Sie können kommagetrennte Konto-IDs in das neue Kontofeld angeben und so ein Zertifikat mehreren Konten zuordnen.

Neben Fehlerbehebungen und Performance-Verbesserungen enthält das Release der Lösung Tax Compliance & Reporting die folgenden neuen Funktionen:

Intelligente Excel-Vorlagen für den Import von Unternehmensdaten mit modulspezifischen Feldern

Die neue Excel-Vorlage vereinfacht den Import von Unternehmensdaten, indem sie automatisch alle relevanten modulspezifischen Felder einbezieht. Tax Administration generiert dynamisch Vorlagen, die die korrekten Spaltenüberschriften enthalten, die Ihren konfigurierten Modulen und Plug-ins entsprechen. Dadurch entfällt die manuelle Erstellung von Vorlagen und Importfehler werden reduziert. Sie können jetzt vorkonfigurierte Vorlagen herunterladen, Ihre Unternehmensdaten eingeben und die Daten in einem einzigen optimierten Prozess erfolgreich importieren.

Folgende Neuerungen wurden für die Sub-Module von Income Taxes umgesetzt:

Neue Features für Tax Accounting und Tax Return

Export-REST-Schnittstelle für Datenanalyse

Die neue REST API Export-Schnittstelle ermöglicht es Ihnen, Income Tax-Daten nahtlos in externe Analyse- und Berichtssysteme wie Power BI, Tableau oder kundenspezifische Lösungen zu exportieren. Die Schnittstelle bietet sichere, rollenbasierte Authentifizierung über persönliche API-Schlüssel, flexible Kontrolle über Exportformat und -inhalte sowie optionalen Datenexport in Konzern- oder lokaler Währung.

Die Einrichtung ist unkompliziert: Generieren Sie einen API-Token im Modul Tax Administration und konfigurieren Sie optional ein Positionsmapping.

Die standardisierte Schnittstelle bietet direkten Zugriff auf Steuerdaten in Echtzeit und unterstützt eine moderne, integrierte Finanzberichtslandschaft.

Workflow-Automatisierung für Reporting-Entitäten

Sparen Sie wertvolle Zeit durch die Automatisierung wiederkehrender manueller Arbeitsschritte bei der laufenden und latenten Steuerberechnung. Mit einem einzigen Klick werden Vorschlagswerte automatisch übernommen, Steuerberechnungen durchgeführt und Meilensteine in der korrekten Reihenfolge von laufenden Steuern über latente Steuern bis zur Steuerüberleitung (TRR) abgeschlossen.

Die neue Workflow-Funktion ist unter Schnittstellen | Struktur im Stammdaten-Ordner verfügbar und ermöglicht es Ihnen, je nach Wesentlichkeit und Komplexität Ihrer Gesellschaften bis zu drei verschiedene Automatisierungsprozesse zu definieren, wodurch manuelle Fehler reduziert und Compliance-Anforderungen unterstützt werden.

Neues Feature für Tax Accounting: Schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes in Deutschland 

Angesichts der schrittweisen Senkung der deutschen Körperschaftsteuer ab 2028 bietet Tax Accounting zwei Berechnungsansätze für die korrekte Ermittlung latenter Steuern:

Die genaue Berechnung clustert temporäre Differenzen nach geschätztem Auflösungsdatum und bewertet sie mit dem entsprechenden Steuersatz, während die Überschlagsberechnung zwischen kurzfristig auflösenden Differenzen (15%) und langfristig auflösenden Differenzen (10%) unterscheidet.

Tax Accounting umfasst ab sofort:

  • Länderspezifische Konfiguration neuer Spalten - Gesellschaften in anderen Ländern bleiben unberührt
  • Eine automatische Split-Differenzen-Funktion im Bilanzvergleich zur Zuordnung spezifischer Bilanzpositionen zu dedizierten Spalten, was besonders für die Überschlagsberechnung nützlich ist.


Beide Ansätze gewährleisten die vollständige Einhaltung der neuen gesetzlichen Anforderungen und geben Ihnen die Flexibilität, die Berechnungsmethode zu wählen, die am besten zu Ihrer Komplexität und Ihren Berichtsanforderungen passt.

Neues Feature für Tax Return: Tax Transfer Hub ersetzt Transfer Client

Tax Return führt einen vollständig neu gestalteten Übermittlungsprozess ein, der den bisherigen Transfer Client durch den neuen, modernen Tax Transfer Hub ersetzt. Diese strategische Verbesserung schafft die Grundlage für eine einheitliche, modulübergreifende Übermittlungsarchitektur in der gesamten TCR-Lösung. Der dreistufige Prozess führt Sie durch:

  • Auswahl von Steuerart und Snapshot-Konfiguration
  • Konfiguration, d. h. Hinzufügen von steuerartspezifischen Feldern und zusätzlichen Informationen
  • Überwachung, d. h. Verfolgen des Übertragungsfortschritts in Echtzeit


Die neue Lösung bietet eine klare Prozesstrennung mit Validierung und Übermittlung als zwei separate Prozesse sowie optimierte Fortschrittsverfolgung, gewährleistet die vollständige Einhaltung der Anforderungen der deutschen Finanzbehörden und macht die TCR-Lösung skalierbarer und einfacher zu warten.

Erweiterte Berechnungs- und Berichtsfunktionen für QDMTT

Die neue Version des Sub-Moduls Pillar 2 bietet deutlich mehr Möglichkeiten zur Erstellung von QDMTT-Berichten (Qualifying Domestic Minimum Top-Up Tax) und zur Bereitstellung der erforderlichen Informationen für QDMTTs.

Mit der Jurisdictional Data Collection können Sie nun Berechnungen an nationale Gesetzgebungen anpassen – beispielsweise durch Eingabe unterschiedlicher Ergänzungssteuersätze (Top-up Tax Rates), Prozentsätze für den substanzbasierten Einkommensausschluss (Substance-Based Income Exclusion) oder abweichender De-minimis-Schwellenwerte. Darüber hinaus können Sie detaillierte Angaben zu Währungswahlen und dem für die QDMTT verwendeten Rechnungslegungsstandard (GAAP) machen.

Diese Informationen werden direkt in der Berechnung verarbeitet, wenn Sie einen QDMTT-Snapshot wählen. Dieser neue Snapshot-Typ bildet die Grundlage für QDMTT-Berichte und steht für jedes Land zur Verfügung, das in der Jurisdictional Data Collection als QDMTT-Land gekennzeichnet wurde. Als ersten Schritt, bevor wir diesen Prozess weiter ausbauen, kann bereits jetzt ein QDMTT-Snapshot als Datenquelle für die Global Information Return gewählt werden.

Neue Funktionen für NMCE Safe Harbour

Da nicht wesentliche Unternehmenseinheiten (Non-Material Constituent Entities, NMCEs) für die Berichterstattung an Bedeutung gewinnen, wurde ein neuer Arbeitsbereich in der Berechnung implementiert. Alle als nicht wesentliche Unternehmenseinheiten gekennzeichneten Gesellschaften werden automatisch in den NMCE Safe Harbour aufgenommen. Das Gesellschaftswahlrecht (Entity Election) für den Safe Harbour für Non-Material Constituent Entities kann unter Entity Election and general information for non-material entities gewählt werden. Die Gesellschaft wird dann von allen nachfolgenden Berechnungen (CE Calculation, Jurisdictional Blending) ausgeschlossen.

Verbesserung der Berechnung von Einkünften aus internationaler Schifffahrt

Um den besonderen Anforderungen von International Shipping Income vollständig gerecht zu werden, wurde das Sub-Modul Pillar 2 erweitert. Der Arbeitsbereich International Shipping in der Entity Data Collection wurde basierend auf Kundenanforderungen überarbeitet und erweitert. Die CE Calculation wurde entsprechend angepasst: International Shipping Income wird nun im unteren Bereich des Arbeitsbereichs berechnet, wobei die Obergrenze für Nebeneinkünfte aus Schifffahrt (Ancillary Shipping Income) berücksichtigt wird. Die Aggregation für das Jurisdictional Blending wurde entsprechend angepasst.

CbCR-Meldung

Nach der Ankündigung des BZSt, die DIP-Schnittstelle noch nicht zu verwenden, bietet das Sub-Modul nun den ELMA-XML-Download für die CbCR-Meldung. Die XML-Datei kann in der Detailansicht des Snapshots heruntergeladen werden.

CbCR-Berichte als Excel-Bericht

CbCR bietet nun die Möglichkeit, Ihre Country-by-Country-Daten als Excel-Bericht zu exportieren und ermöglicht so zusätzliche Möglichkeiten zur Weiteranalyse.

Unabhängige Verwendung von Pillar 2 und CbCR

Ab sofort können die Sub-Module Pillar 2 und CbCR unabhängig von den Sub-Modulen Tax Accounting und Tax Return verwendet werden. Diese Option reduziert die Komplexität und gewährleistet gleichzeitig den vollen Zugriff auf alle Funktionen zur internationalen Steuer-Compliance. Sie profitieren von einer übersichtlicheren Navigation mit modulspezifischen Oberflächen, die auf Ihre Berichtspflichten zugeschnitten sind.

Validierungsberichte für Meilensteine

Um sicherzustellen, dass Daten und Prozesse vor dem Abschließen eines Meilensteins in Pillar 2 und CbCR geprüft werden, stehen nun folgende neue Optionen zur Verfügung: Closing Pillar 2 milestone, Reviewing Pillar 2 milestone, Closing CbCR milestone und Reviewing CbCR milestone.

Sie können Ihre individuellen Validierungen in einem Excel-Bericht über die Reporting Engine definieren. Die neuen Validierungsoptionen können unter Schnittstellen | Struktur im Ordner Stammdaten des Moduls Income Taxes eingerichtet werden.

Ein Meilenstein kann nur dann auf den nächsten Prozessstatus erhöht werden, wenn die Validierungsanforderungen erfüllt wurden.

Nachverfolgung und Anzeige von Import-Metadaten

Es ist nun möglich, Import-Metadaten nachzuverfolgen, um Importdatum und Benutzerinformationen für Value Transfer, Income Tax und externe Importe für Tax Questionnaire, CbCR und Pillar 2 anzuzeigen. Die Import-Metadaten sind nun in den technischen ID-Berichten (GTC-IDs) enthalten.

Export von Werten aus der Entity Data Collection zur Datenanalyse

Über die neu implementierte REST-Schnittstelle ist es nun möglich, Werte aus den Entity Data Collection-Ordnern von Pillar 2, CbCR und Tax Questionnaire zu exportieren. Dies ermöglicht Ihnen beispielsweise die weitere Analyse der Daten in einem BI-Tool.

Taxonomie 6.9 verfügbar

Ab sofort kann die Taxonomie 6.9, die für das Wirtschaftsjahr 2026 oder 2026/2027 verwendet werden muss, in den GCD-Stammdaten, beim Stammdatenimport oder beim Anlegen oder Bearbeiten von Steuerbilanzen gewählt werden.

Eine produktive Übermittlung ist mit dieser Taxonomie noch nicht möglich, die frühe Auswahl erlaubt es Ihnen aber schon jetzt die  Bilanzen für das kommende Wirtschaftsjahr vorzubereiten und zu validieren.

Gegenüber dem Vorjahr enthält die neue Taxonomie zwei wesentliche Änderungen:

  • Das Feld Art des Berichts wurde aus den Identifikationsmerkmalen des Unternehmens entfernt und darf nicht mehr berichtet werden.
  • Kontennachweise müssen für alle Pflichtfelder verpflichtend übermittelt werden. Hierzu muss der Berichtsbestandteil Kontensalden in den GCD-Stammdaten angekündigt werden.
    Um Ihnen die Einhaltung dieser Anforderung zu erleichtern, wird bei der Ausführung des Stammdatenimports der Berichtsbestandteil Kontensalden ab sofort standardmäßig aktiviert und kann bei Bedarf vom Benutzer deaktiviert werden.

 

Neuer Bericht über die Entwicklung steuerlicher Vermögensunterschiede

Ab sofort kann im Arbeitsbereich Reporting der neue Berichtstyp Entwicklung steuerlicher Vermögensunterschiede gewählt werden. Der Bericht verfolgt die Entwicklung steuerlicher Anpassungen über mehrere Jahre und zeigt wesentliche Informationen wie Anpassungsdetails, Bilanzpositionen, Vermögensunterschiede und jährliche Veränderungen an.

Neuer Reporting-Funktionsbereich

Ab sofort ist in der Übersicht neben Stammdaten, Einzelgesellschaft und Administration der Funktionsbereich Reporting verfügbar.

In diesem Funktionsbereich kann ab sofort der Instanzbericht sowie der neue Bericht Entwicklung steuerlicher Vermögensunterschiede nach Anpassung erstellt werden.

Neues Berechtigungsobjekt 'TDH Schnittstelle ausführen'

Ein neues Berechtigungsobjekt TDH Schnittstelle ausführen wurde implementiert. Beim Ausführen einer TDH-Schnittstelle wird dieses Objekt zusätzlich zu den bestehenden Berechtigungen benötigt, um genaue Kontendaten aus SAP abzurufen.

Das Objekt umfasst weitreichendere Berechtigungen als das Objekt Konten einsehen, da damit, je nach Implementierung der RFC Schnittstelle, aktuellere und auch ausführlichere Daten abgefragt werden können.

 

Verbesserte Benutzeroberfläche und Usability
  • Zur Vereinheitlichung der Benutzeroberfläche wurde die Schaltfläche zum schnellen Löschen (Mülleimersymbol), die in den Übersichtsseiten mancher Listen verfügbar war, entfernt. Sie können Elemente jedoch weiterhin über deren Detaildialog löschen.
  • Zusätzlich wurde eine Funktion eingeführt, mit der Sie mehrere Elemente gleichzeitig löschen können, um z. B. nach einem fehlerhaften Import oder einer fehlerhaften Umwandlung effizient alle oder mehrere steuerliche Anpassungen zu entfernen oder nur die Werte der aktuellen Steuerbilanz zu löschen.
  • Das 3-Punkt-Menü in der oberen rechten Ecke von Formularen und Tabellen wurde durch die Schaltfläche Weitere Aktionen ersetzt. So können wichtige Funktionen schneller gefunden und von Bildschirmlesegeräten erfasst werden. 
  • Die Filterfunktionen oberhalb von Listen werden ab sofort als Umschaltknopf und nicht mehr als Kontrollhäkchen dargestellt. So wird deutlich, dass eine Änderung jederzeit rückgängig gemacht werden kann und dass die vorgenommene Änderung sofort wirksam und persistent ist.
Ältere Versionen

Ab sofort ist die neue Lösung Lucanet Tax Compliance & Reporting in unserer Lucanet CFO Solution Platform verfügbar!

Mit der Lösung Tax Compliance & Reporting bieten wir ein effizientes Tool zur Optimierung Ihrer Steuererklärung an. Mit Tax Compliance & Reporting halten Sie Schritt mit sich ändernden Steuervorschriften, können grenzüberschreitende Steuerberichterstattung verwalten und eine prüfungsfähige Dokumentation erstellen. In Tax Compliance & Reporting sind die folgenden Module enthalten:

Unser Lucanet-Modul Tax Administration bietet die globale Stammdatenverwaltung Ihrer TCR-Module, wie z. B.:

  • Benutzer oder die Rollenzuweisung für Benutzer
  • Hochladen und Verwalten von Zertifikaten, z. B. ELSTER-Zertifikaten
  • Gestalten von E-Mail-Vorlagen, die bei bestimmten Ereignissen an die Benutzer von Tax Compliance and Reporting verschickt werden

Mit dem Modul Income Taxes steht eine zentrale und flexible Plattform für ein umfassendes Steuermanagement bereit, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre steuerlichen Verpflichtungen effizient zu erfüllen und gleichzeitig die Compliance sicherzustellen. Die Lösung optimiert jeden Aspekt der Steuerprozesse und bietet eine intelligente Plattform, die den gesamten Steuerlebenszyklus verwaltet. 

Income Taxes enthält die folgenden Sub-Module:

Tax Accounting ist ein Sub-Modul von Income Taxes und fungiert als zentrale Plattform für die Berechnung laufender und latenter Steuern im Rahmen der Steuerberichterstattung nach IAS 12. Das System generiert automatisch die entsprechenden Angaben für die Anhangangaben und optimiert somit den gesamten Steuerbilanzierungsprozess.

Tax Accounting bietet u. a. folgende Vorteile:

  • Automatisierte Steuerberechnung: Compliance-konforme Berechnungen von latenten und tatsächlichen Steuern nach IAS 12, IAS 34 und § 274 HGB
  • Konzernweite Datenkonsolidierung: Aggregation und Harmonisierung von Steuerdaten aller Gesellschaften
  • Workflow-Management: Echtzeitüberwachung von Fortschritt und Fristen mit Integration in Finanzprozesse
  • Multi-System-Integration: Direkte Anbindung an ERP-Systeme, Finanzsysteme und Drittanbieter-Tools
  • Periodenspezifische Datentrennung: Saubere Abgrenzung zwischen Berichtszeiträumen
  • Flexible Parametrisierung: Anpassbare gesellschaftsspezifische Einstellungen
  • Standardisierte Compliance-Prozesse: Konsistente Abläufe zur Minimierung von Prüfungsrisiken
  • Komplexe Steuerstruktur-Verwaltung: Management von vielschichtigen Steuerkonzernstrukturen

Tax Return ist ein Sub-Modul von Income Taxes und bietet eine umfassende Lösung für die Vorbereitung, Verwaltung und elektronische Einreichung deutscher Steuererklärungen in Übereinstimmung mit den lokalen Steuervorschriften. Das Sub-Modul optimiert den gesamten Steuererklärungsprozess von der Datenerfassung bis zur finalen Übermittlung an die deutschen Steuerbehörden und gewährleistet dabei vollständige Compliance mit allen regulatorischen Anforderungen.

  • End-to-End Steuererklärungslösung: Vollständige Verwaltung von der Datensammlung bis zur elektronischen Übermittlung 
  • Elektronische Übermittlung: Direkte Übertragung von Gewerbe- und Körperschaftsteuer, sowie der Zerlegungen, Feststellungserklärungen und zugehörigen Anlagen an deutsche Behörden 
  • Compliance-Sicherstellung: Erfüllung deutscher Regulierungsanforderungen mit Validierungsfunktionen 
  • Zentrales Stammdaten-Management: Einheitliche Datenverwaltung auf Gesellschaftsebene für die konsistente Datenverarbeitung 
  • Standardisierter Übertragungs-Workflow: Geführte Prozesse für Dateneingabe, Validierung, Genehmigung und finale Übertragung 
  • Snapshot-Funktionalität: Vollständiger Audit-Trail durch automatische Backup- und Wiederherstellungsfunktionen 
  • Nahtlose Integration: Gemeinsame Datenbasis mit dem Sub-Modul Tax Accounting
  • Datensicherheit und Auditierbarkeit: Schutz sensibler Steuerdaten mit vollständiger Übermittlungshistorie

Das Sub-Modul Pillar 2 unterstützt die Berechnung, Analyse und Berichterstattung globaler Mindeststeuerverpflichtungen gemäß den Anforderungen der OECD zu Pillar 2. Das Modul umfasst integrierte Datenauswertungen für Safe-Harbour-Prüfungen, CE-Berechnungen, De-minimis-Prüfungen, jurisdiktionales Blending und Zuweisungen von Nachversteuerungsbeträgen. Die regelbasierten Berechnungen und Szenarioanalysen ermöglichen ein umfassendes Verständnis effektiver Steuersätze, eine proaktive Risikominderung, eine effizientere Einhaltung von Vorschriften sowie eine strategische Planungsunterstützung für multinationale Unternehmen.

Pillar 2 bietet folgende Vorteile:

  • Dateneingabeblatt: Einfaches Bewerten der GloBE-Bemessungsgrundlage und der angepassten gedeckten erfassten Steuern pro Konzerngesellschaft.
  • Transitional CbCR Safe Harbour: Durchführen des transitional CbCR Safe Harbour Checks auf Jurisdiktionsebene allein auf Grundlage der für den simplified ETR Test, de minimis Test bzw. Routine Profits Test benötigten Daten.
  • Automatische Datenaggregation: Aggregation von Daten pro Jurisdiktion unter Berücksichtigung zusätzlicher Blending-Gruppen wie Joint Ventures.
  • Stammdatentransfer: Nutzung von Stammdaten aus anderen TCR-Modulen zur Vermeidung redundanter Pflege.
  • Rollen- und Berechtigungskonzept: Anpassung von Rollen und Berechtigungen an individuelle oder unternehmensspezifische Anforderungen.
  • Periodenkonzept: Planung und Simulation mit unserem flexiblen Periodenkonzept.
  • Meilensteinkonzept: Sicherstellung der Genauigkeit durch das Vier-Augen-Prinzip.
  • Flexible Datenanbindung: Anbindung von Datenquellen über CSV-Import, Web-Service und andere Standardschnittstellen.
  • Transaktionsdatentransfer: Übertragung von Transaktionsdaten (IFRS- oder Steuerwerte) aus anderen TCR-Modulen.
  • Dokumentation von Anpassungen: Hinzufügen von Kommentaren und Dokumenten zu Anpassungen.
  • Jurisdiktionsspezifische Anpassungen: Durchführung jurisdiktionsspezifischer Anpassungen im Rahmen des GloBE-Regelwerks.
  • Carve-Out-Regeln: Festlegung und Dokumentation relevanter Carve-Out-Regeln, einschließlich des CbCR-Safe-Harbour-Tests.
  • Flexible Berichte: Erstellung und Auswertung flexibler Berichte.

Das Sub-Modul CbCR (Country-by-Country-Reporting) ermöglicht die automatisierte Erfassung, Validierung und Berichterstattung von länderspezifischen Daten gemäß den OECD-Richtlinien und lokalen Vorschriften. Das CbCR-Modul umfasst Funktionen für die Datenintegration und Prüfungs-Workflows und bietet ausgabebereite Berichte. Dadurch werden ein umfassender Überblick über globale Steuerverpflichtungen sowie eine verbesserte Compliance, ein reduzierter manueller Aufwand und eine gesteigerte Prüfungsbereitschaft ermöglicht.

CbCR bietet die folgenden Vorteile:

  • Überblick über Jurisdiktionen und Einheiten zu CbCR-relevanten Kennzahlen: Tabelle 1 liefert detaillierte Einblicke auf Ebene der Jurisdiktionen, während Tabelle 2 eine klare Aufschlüsselung nach Geschäftseinheiten (Constituent Entities, CE) bietet.
  • Hinzufügen zusätzlicher Informationen: Benutzer können für jede Jurisdiktion – oder Kombination von Jurisdiktionen – kundenindividuelle Zusatzinformationen zu jedem Punkt im Bericht ergänzen. Kommentare können in mehreren Sprachen angegeben werden, um eine klare Kommunikation in den wichtigsten Sprachen sicherzustellen. Alle zusätzlichen Angaben werden nahtlos integriert und als Tabelle 3 im CbC-Bericht dargestellt, um den Steuerbehörden eine vollständigere und transparentere Darstellung zu bieten.
  • Verbindung von Pillar 2 und CbCR für den Pillar 2-Safe-Harbour-Check: Die Integration zwischen den CbCR- und Pillar 2-Sub-Modulen vereinfacht den Prozess, indem sie es ermöglicht, die für den Safe-Harbour-Check erforderlichen Daten direkt aus dem CbCR-Sub-Modul zu importieren.
  • Berichterstattung und Schnittstellen zu Finanzbehörden: CbCR vereinfacht die länderbezogene Berichterstattung (Country-by-Country Reporting), indem es vollständig konforme XML-Dateien generiert, die sowohl internationalen als auch nationalen Anforderungen entsprechen. Es passt sich an unterschiedliche Meldepflichten in verschiedenen Jurisdiktionen an und gewährleistet so eine reibungslose und unkomplizierte Einhaltung globaler Standards und nationaler Gesetze.
  • Validierungen und XML-Prüfung: CbCR stellt die Genauigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer länderbezogenen Berichte durch umfassende Validierungen in jeder Phase sicher. Von den Eingabedaten über die Berechnungsergebnisse bis hin zur finalen XML-Ausgabe führt das Sub-Modul strenge Prüfungen durch, um Inkonsistenzen und Fehler frühzeitig im Prozess zu erkennen.

Unser Lucanet-Modul Tax Balance bietet Ihnen die Möglichkeit, eine Steuerbilanz zu erstellen und fortzuschreiben sowie diese in Form der XBRL-basierten E-Bilanz gemäß § 5b EStG elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln.

Tax Balance unterstützt alle vom Bundesministerium der Finanzen veröffentlichten Taxonomien für die Übermittlung der E-Bilanz und bietet eine intuitive Benutzeroberfläche.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Exakte Modellierung komplexer Unternehmensstrukturen, einschließlich Muttergesellschaften, Zwischenorganträger und abhängiger Einheiten
  • Anpassungsebenen zur Versionierung und Dokumentation
  • Flexible Importoptionen über verschiedene Dateiformate, SAP-Systeme, Lucanet-Datenbanken und mehr.
  • Intuitiver und leistungsstarker Mapping-Dialog für mühelose Zuordnung von Konten zur Taxonomie
  • Nahtlose Integration in die Lösung Tax Compliance and Reporting für die direkte Übergabe an das Modul Income Taxes und eine effiziente Erstellung der Steuererklärung
  • Stammdatenverwaltung für das Global Common Document (GCD) Modul der Taxonomie
  • Verwaltung von Kapitalkonten und Sonder-/Ergänzungsbilanzen
  • Mehrjahresvergleiche für eine transparente Analyse über verschiedene Berichtszeiträume hinweg
  • Erstellung und Validierung von E-Bilanzen zur Übermittlung an die Finanzbehörden
  • Berichterstattungsfunktionen, wie Instanzberichte der E-Bilanzen und Bilanzübersichten mit Steueranpassungen
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