Datenquellen sind die Basis eines Datenimports aus einem Vorsystem oder einer Quelldatei in Disclosure Management. Um die gewünschten Daten in Disclosure Management zu importieren und dort in Berichten weiter verwenden zu können, muss in der Importverwaltung die Datenquelle entsprechend konfiguriert werden.

Folgendes wird bei der Konfiguration der Datenquelle in Disclosure Management definiert:

  • Welche Daten aus der Datenquelle für den Import berücksichtigt werden sollen (Parametrisierung)
  • Welche Spalten welche Daten enthalten (Mapping)
  • Ob und wie bestimmte Daten beim Import umgewandelt oder angereichert werden sollen (Transformation)
  • Ob und wie bestimmte Daten beim Import verdichtet werden sollen (Aggregation)

Die Konfiguration der Datenquelle hängt von der Art der Datenquelle ab, d. h. ob Sie Daten aus einer Datei, aus einer Lucanet-Datenbank oder aus dem Lucanet ESG Reporting beziehen.

Der Funktionsbereich Importverwaltung ist nur für Benutzer freigeschaltet, denen in der Rollenverwaltung des Disclosure Managements die Rolle Global Administrator zugewiesen wurde, da nur diese Benutzerrolle die Berechtigung zur Verwaltung von Importen (ImportData) besitzt. (Weitere Informationen zu den Benutzerrollen im Disclosure Management finden Sie unter Globale Rollen für das Disclosure Management zuweisen)

Um eine Datenquelle in Disclosure Management anlegen zu können, müssen Sie zunächst im Arbeitsbereich Verbindungen eine Verbindung für diese Datenquelle definieren. Wie Sie hierzu vorgehen, ist im Abschnitt Verbindung zu einer Datenquelle definieren beschrieben. Es können mehrere Datenquellen mit derselben Verbindung angelegt werden.

Datenquellen werden in der Importverwaltung von Disclosure Management angelegt und konfiguriert:

Zeigt den Arbeitsbereich 'Datenquellen' im Bereich 'Importverwaltung' von Disclosure Management mit den Datenquellen 'ESG Reporting Data Source' und 'Financial OLAP Server' und den 'Details zur Datenquelle' mit den Bereichen 'Allgemeine Einstellungen' und 'Mappings'. Rot markiert sind 'Importverwaltung', 'Datenquellen', 'ESG Reporting Data Source' mit der Anmerkung 'Standarddatenquelle für Import aus Lucanet ESG Reporting' und die Schaltfläche 'Neue Datenquelle anlegen'.
Eine Datenquelle anlegen

So legen Sie in Disclosure Management eine Datenquelle an:

1

Klicken Sie in der Funktionsleiste auf Importverwaltung und anschließend in der Übersicht auf Datenquellen, um den Arbeitsbereich zu öffnen.

2

Klicken Sie auf Neue Datenquelle anlegen.

3

Konfigurieren Sie die Datenquelle wie in den folgenden Abschnitten beschrieben.

4

Speichern Sie die Datenquelle.

Eine Übersicht aller bereits in Disclosure Management angelegten Datenquellen wird am linken Rand der Detailansicht angezeigt. Von hier aus können Sie:

  • Eine neue Datenquelle anlegen
  • Bestehende Datenquellen wählen und bearbeiten

Standardmäßig ist in der Übersicht bereits eine Datenquelle für den Import aus dem Lucanet ESG Reporting angelegt, die vorkonfiguriert ist und die alle Benutzer verwenden können, die Lucanet ESG Reporting lizenziert haben. Weitere Informationen zu dieser Datenquelle finden Sie im Abschnitt Standarddatenquelle für den Import aus dem Lucanet ESG Reporting.

Um eine Datenquelle in Disclosure Management zu konfigurieren, müssen Sie den Bearbeitungsmodus öffnen, indem Sie in der Detailansicht der Datenquelle auf Bearbeiten klicken.

Zeigt den Dialog 'Neue Datenquelle anlegen' in Disclosure Management mit dem Bereich 'Allgemeine Einstellungen', den Feldern 'Name', 'Verbindung' und 'Beschreibung' und den Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Erstellen'.
Allgemeine Einstellungen einer Datenquelle

Die folgende Tabelle beschreibt die allgemeinen Einstellungen einer Datenquelle in Disclosure Management:

OptionBeschreibung
NameName der Datenquelle
VerbindungAuswahl der Verbindung zur Datenquelle, die zuvor im Arbeitsbereich Verbindungen konfiguriert wurde.
BeschreibungOptionale Beschreibung für die Verbindung
ImportparameterBereich für die Definition der Importparameter (siehe Abschnitt Importparameter definieren).
ErstellenLegt die Datenquelle an oder speichert die vorgenommenen Änderungen.
  • Es können mehrere Datenquellen mit derselben Verbindung angelegt werden.
  • Beim Import einer Excel-Datei muss für jedes Arbeitsblatt eine separate Datenquelle angelegt werden.
  • Sobald die Verbindung gewählt wurde, werden weitere Konfigurationsfelder und Befehle angezeigt.

Die Detailansicht einer Datenquelle in Disclosure Management wird z. B. wie folgt angezeigt:

Zeigt die 'Details zur Datenquelle' in Disclosure Management mit den Bereichen 'Allgemeine Einstellungen', 'Importparameter' ('Arbeitsblatt', 'Kopfzeile', 'Startzeile', 'Startspalte') und 'Mappings' mit dem Mapping 'new Mapping'. Rot markiert sind die Schaltfläche 'Vorschau' und die beiden Schaltflächen 'Bearbeiten'.
Detailansicht einer Datenquelle

Die folgenden Funktionen sind in der Detailansicht einer Datenquelle in Disclosure Management verfügbar:

  • Klicken Sie auf Vorschau, um eine Vorschau der importierten Daten vor und nach der Anwendung der Konfiguration, die unter Mappings erstellt wurde, anzuzeigen (siehe Abschnitt Vorschau der importierten Daten anzeigen).
  • Klicken Sie im Bereich Allgemeine Einstellungen auf Bearbeiten, wenn Sie die allgemeinen Eigenschaften und/oder die Importparameter bearbeiten wollen.
  • Klicken Sie im Bereich Mappings auf Bearbeiten, wenn Sie neue Mappings anlegen oder die vorhandenen Mappings bearbeiten oder löschen wollen.

    Der Bereich Mappings dient zum Anlegen ein oder mehrerer Mappings für die Datenquelle, d. h. Vorgaben, wie die importierten Daten innerhalb des Disclosure Managements zugewiesen werden sollen.

    Über die Konfiguration der Mappings können außerdem Transformationen und Aggregationen der zu importierenden Daten konfiguriert werden (siehe Abschnitt Mapping definieren).
  • Außerdem können Sie die Datenquelle löschen, speichern und die Bearbeitung der Details abbrechen.

Mithilfe von Importparametern legen Sie fest, welche Daten einer Datenquelle in Disclosure Management importiert werden sollen. Welche Parameter hierfür benötigt werden, hängt vom Typ der Datenquelle ab, d. h. ob Sie Daten aus einer Datei, aus einer Lucanet-Datenbank oder aus dem Lucanet ESG Reporting beziehen.

Klicken Sie auf der Oberfläche der Datenquelle auf Importparameter, um die Konfiguration der Importparameter zu öffnen.

Eine Erläuterung zu den Parametern, die Sie für einen Import definieren müssen oder können, ist auf der Benutzeroberfläche angegeben.

Für den Import von Daten aus einer XLSX-Datei gilt Folgendes:

  • Die Parameter Arbeitsblatt und Kopfzeile sind erforderlich.

  • Alle anderen Parameter sind optional. Wenn Sie nichts angeben, werden alle Zeilen und Spalten eingelesen, die auf dem angegebenen Arbeitsblatt Daten enthalten.

  • Beim Import einer XLSX-Datei muss für jedes Arbeitsblatt, das importiert werden soll, eine separate Datenquelle angelegt werden.

Zeigt den Bereich 'Importparameter' einer Datenquelle in Disclosure Management mit dem Pflichtfeld 'Arbeitsblatt' (Wert 'Tabelle1'), den Feldern 'Kopfzeile' (Wert '1'), 'Startzeile' (Wert '2') und 'Startspalte' und den Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Speichern'.
Parameter für den Import aus einer Excel-Datei

Für den Import einer CSV-Datei werden keine zusätzlichen Parameter benötigt.

Für den Import aus einer Lucanet-Datenbank gilt Folgendes:

  • Es sind alle Elemente wählbar, die in der Lucanet-Datenbank vorhanden sind, aus der importiert werden soll.
  • Wenn eine Mehrfachauswahl möglich ist, werden Ihnen in den Dropdown-Listen Kontrollkästchen zur Auswahl der einzelnen Elemente angezeigt.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kann überschrieben werden, wenn die Parameter, die Sie hier angeben, durch Parameter, die Sie bei der Ausführung des Imports angeben, überschrieben werden können. Weitere Informationen zur Parametrisierung bei der Ausführung des Imports finden Sie unter Datenimport konfigurieren und ausführen.

Alle Importparameter sind jeweils auf der Benutzeroberfläche beschrieben.

Zeigt den Bereich 'Erforderliche Parameter' des Dialogs 'Neue Datenquelle anlegen' in Disclosure Management mit den Feldern 'Bewertungsebene', 'Datenebene', 'Erster Monat', 'Buch', 'Organisationselemente' und 'Periodentyp', die meisten davon mit der Option 'Kann überschrieben werden'.
Erforderliche Parameter für den Import aus einer Lucanet-Datenbank
Zeigt den Bereich 'Optionale Parameter' des Dialogs 'Neue Datenquelle anlegen' in Disclosure Management mit den Feldern 'Anzeigewährung', 'Drill-down-Level', 'Erster Monat des Wirtschaftsjahrs', 'Letzter Monat', 'Partner', 'Wertabfragetyp', 'Transaktionswährung' und 'Bewegungsart(en)'.
Optionale Parameter für den Import aus einer Lucanet-Datenbank
Zeigt den Dialog 'Datenquelle bearbeiten' in Disclosure Management für die Datenquelle 'ESG Reporting Data Source' mit der Verbindung 'ESG Reporting'. Rot markiert ist das Pflichtfeld 'Name des Berichts'.
Importparameter für den Import aus Lucanet ESG Reporting

Beschreibung

Name des Berichts

Auswahl des ESG-Berichts, aus dem Daten importiert werden sollen.

  • Es stehen alle Berichte zur Auswahl, die in der Lösung Lucanet ESG Reporting erstellt wurden und für die die Daten bereits aggregiert wurden.

    Weitere Informationen zur Datenaggregation eines ESG-Berichts finden Sie im Kapitel Daten aggregieren der Dokumentation zur Lösung Lucanet ESG Reporting.
  • In der Übersicht der Datenquellen steht die vordefinierte Standarddatenquelle ESG Reporting Datasource zur Verfügung, die von allen Benutzern verwendet werden kann, die Lucanet ESG Reporting lizenziert haben (siehe Abschnitt Standarddatenquelle für den Import aus dem Lucanet ESG Reporting)

Mappings einer Datenquelle werden für die spätere Verwendung der importierten Daten in Disclosure Management benötigt.

Mithilfe von Mappings wird definiert, welche Spalten einer importierten Excel-Datei welche Werte enthalten. Die Spalten werden bei der Programmierung einer Excel-Datei hinterlegt, die in einem Bericht verwendet wird, sodass die richtigen Daten im Bericht eingefügt werden. Weitere Informationen zur Programmierung der Berichtsdaten in einer Excel-Datei finden Sie unter Berichtswerte in MS Excel einfügen.

Außerdem kann optional für jedes Mapping ein oder mehrere Transformationen und/oder Aggregationen definiert werden, d. h., ob die Daten vor dem Import umgewandelt, angereichert und/oder verdichtet werden sollen.

Es können mehrere Mappings für eine Datenquelle definiert und während des Importvorgangs gewählt werden. So kann zum Beispiel ein Mapping für verschiedene Perioden oder Periodizitäten angelegt werden.

Alle bereits definierten Mappings werden im Bereich Mappings angezeigt. Über einen Klick auf Bearbeiten können neue Mappings angelegt, bearbeitet oder gelöscht werden:

Zeigt die 'Details zur Datenquelle' in Disclosure Management mit dem Bereich 'Allgemeine Einstellungen' und dem Bereich 'Mappings' mit dem Mapping 'Mapping aktuelles Jahr' ('Namensspalte', 'Wertespalte', 'Programmierspalte', 'Text importieren', 'Nullwerte importieren'). Rot markiert ist die Schaltfläche 'Bearbeiten' im Bereich 'Mappings'.
Mappings bearbeiten

So legen Sie in Disclosure Management ein Mapping für eine Datenquelle an:

1

Klicken Sie in der Detailansicht der gewünschten Datenquelle im Bereich Mappings auf Bearbeiten.

2

Klicken Sie in der folgenden Ansicht auf Mapping hinzufügen. Der folgende Dialog wird angezeigt:

Zeigt den Dialog 'Add New Mapping' in Disclosure Management mit den Bereichen 'Processing Details' und 'Mapping-Details', den Feldern 'Name', 'Beschreibung', 'Namensspalte', 'Wertspalte' und 'Programmierspalte', den Optionen 'Text importieren' und 'Nullwert importieren' und den Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'.
Mapping bearbeiten
3

Konfigurieren Sie anschließend die Felder für das Mapping wie folgt:

Die folgende Tabelle beschreibt die Felder eines Mappings in Disclosure Management:

OptionBeschreibung
NameName des Mappings.
BeschreibungOptionale Beschreibung für das Mapping
NamensspalteWählen Sie den Bereich der Datenquelle, der die Namen enthält, die in der programmierten Excel-Datei, die im Bericht verwendet wird, in die Namensspalte eingefügt werden sollen (z. B. die Namen der Konten und/oder Positionen oder der Seite der Bilanz).
WertespalteWählen Sie den Bereich der Datenquelle, der die Werte enthält, die in der programmierten Excel-Datei, die im Bericht verwendet wird, in die Wertespalte eingefügt werden sollen (z. B. Werte in einem bestimmten Berichtsjahr).
ProgrammierspalteWählen Sie den Bereich der Datenquelle, der die eindeutigen Bezeichner enthält, die in der programmierten Excel-Datei, die im Bericht verwendet wird, in die Programmierspalte eingefügt werden sollen (z. B. Kontonummern).
Text importierenAktivieren Sie diese Option, wenn beim Import Zellen mit Text berücksichtigt werden sollen.
Nullwerte importierenAktivieren Sie diese Option, wenn beim Import Zellen mit Nullwerten berücksichtigt werden sollen.

Mithilfe von Transformationen in einer Datenquelle von Disclosure Management können Sie festlegen, ob Quelldaten vor dem Import umgewandelt oder angereichert werden sollen. Durch Transformationen entsteht immer eine neue Spalte bei den importierten Daten.

So legen Sie in Disclosure Management eine Transformation innerhalb eines Mappings an:

1

Klicken Sie in der Detailansicht der gewünschten Datenquelle auf Bearbeiten.

2

Klicken Sie in der Folgeansicht auf Mapping hinzufügen oder wählen Sie Bearbeiten im Kontextmenü des Drei-Punkte-SymbolsDrei-Punkte-Symbol eines bestehenden Mappings.

Zeigt die Mappings einer Datenquelle in Disclosure Management mit dem Mapping 'Mapping aktuelles Jahr' und dem Kontextmenü seines Drei-Punkte-Symbols mit den Einträgen 'Bearbeiten' und 'Löschen'. Rot markiert sind die Schaltfläche '+ Mapping hinzufügen' und der Eintrag 'Bearbeiten'.
Mapping hinzufügen oder bearbeiten
3

Bearbeiten Sie die angezeigten Felder.

Eine Erläuterung zu den Feldern ist auf der Benutzeroberfläche angegeben.

In einem Textparameter können Sie anstelle eines festen Werts eine Dokumentvariable eingeben (siehe Abschnitt Dokumentvariablen in Textparametern verwenden).

4

Klicken Sie auf die Schaltfläche Vorschau und überprüfen Sie im daraufhin angezeigten Fenster auf dem Reiter Importierte Daten, ob die Transformation das gewünschte Ergebnis liefert.

Aktuell sind folgende Transformationstypen in Disclosure Management verfügbar:

Mithilfe der Transformation Suffix in Disclosure Management wird ein definierbarer Text an einen Wert angehängt und in eine neue Spalte geschrieben.

Anstelle eines festen Werts kann der Parameter Suffix seinen Wert aus einer Dokumentvariablen übernehmen (siehe Abschnitt Dokumentvariablen in Textparametern verwenden).

Zeigt die Felder einer Transformation in Disclosure Management: 'Transformationsname', 'Neuer Spaltenname', 'Transformationstyp', 'Quellspalte' und 'Suffix', jeweils mit einer Erläuterung, und die Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'. Rot markiert ist der Transformationstyp 'Suffix'.
Konfiguration der Transformation 'Suffix'

Beispiel

Neuer Spaltenname: Item name_Group

Quellspalte: Item name

Suffix: _Group

Spalte vor Transformation:

Zeigt die Beispielspalte 'Item name' mit den Werten 'Assets', 'Equity' und 'Liabilities' vor der Transformation 'Suffix' in Disclosure Management.
Spalte in Excel vor Transformation 'Suffix'

Neue Spalte nach Transformation:

Zeigt die Beispielspalte 'Item name_Group' mit den Werten 'Assets_Group', 'Equity_Group' und 'Liabilities_Group' nach der Transformation 'Suffix' in Disclosure Management.
Spalte in Excel nach Transformation 'Suffix'

Mithilfe der Transformation vom Typ Verbinden in Disclosure Management werden die Werte von zwei wählbaren Spalten verbunden und in eine neue Spalte geschrieben.

Zeigt die Felder einer Transformation in Disclosure Management: 'Transformationsname', 'Neuer Spaltenname', 'Transformationstyp', 'Quellspalte', 'Zweite Quellspalte' und 'Trennzeichen', jeweils mit einer Erläuterung, und die Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'. Rot markiert ist der Transformationstyp 'Verbinden'.
Konfiguration der Transformation 'Verbinden'

Beispiel

Neuer Spaltenname: Account_with_Transaction_type

Erste Quellspalte: Account number

Zweite Quellspalte: Transaction type

Trennzeichen: #

Spalten vor Transformation:

Zeigt die Beispielspalten 'Account number' (5301 bis 5304) und 'Transaction type' (110 und 112) vor der Transformation 'Verbinden' in Disclosure Management.
Spalten in Excel vor Transformation 'Verbinden'

Neue Spalte nach Transformation:

Zeigt die Beispielspalte 'Account_with_Transaction type' mit den Werten '5301#110' bis '5304#112' nach der Transformation 'Verbinden' in Disclosure Management.
Spalte in Excel nach Transformation 'Verbinden'

Mithilfe der Transformation vom Typ Ersetzen in Disclosure Management wird Text in einer Quellspalte ersetzt und das Ergebnis in eine neue Spalte geschrieben. Alle Vorkommen des im Feld Text entfernen (Pflichtfeld) eingegebenen Texts werden durch den im Feld Text einfügen (optional) eingegebenen Text ersetzt. Wenn Sie Text einfügen leer lassen, wird der gefundene Text ohne Ersetzung entfernt. So können Sie beispielsweise aus einer Rohdaten-Quellspalte eindeutige Programmierwerte erzeugen.

Anstelle eines festen Werts können die Parameter Text entfernen und Text einfügen ihre Werte aus einer Dokumentvariablen übernehmen (siehe Abschnitt Dokumentvariablen in Textparametern verwenden).

Zeigt die Felder einer Transformation in Disclosure Management: 'Transformationsname', 'Neuer Spaltenname', 'Transformationstyp' mit dem Wert 'Ersetzen', 'Quellspalte', 'Text entfernen' und 'Text einfügen'.
Konfiguration der Transformation 'Ersetzen'

Beispiel

Neuer Spaltenname: SN-Nummer

Quellspalte: Column1

Text entfernen: Programmierung_

Text einfügen: SN-

Quelldaten vor Transformation:

Zeigt Beispiel-Quelldaten in der Importvorschau von Disclosure Management mit den Spalten 'Column1' bis 'Column5', wobei 'Column1' die Werte 'Programmierung_1' bis 'Programmierung_16' enthält, vor der Transformation 'Ersetzen'.
Quelldaten vor Transformation 'Ersetzen'

Neue Spalte nach Transformation:

Zeigt verarbeitete Beispieldaten in der Importvorschau von Disclosure Management mit der neuen Spalte 'SN-Nummer' und den Werten 'SN-1' bis 'SN-16' neben der Quellspalte 'Column1' nach der Transformation 'Ersetzen'.
Verarbeitete Daten nach Transformation 'Ersetzen'

Mithilfe der Transformation vom Typ Multiplizieren in Disclosure Management wird jeder numerische Wert einer Quellspalte mit einem definierten Faktor multipliziert und das Ergebnis in eine neue Spalte geschrieben. So können Sie beispielsweise mit dem Faktor 1000 in Tausend angegebene Werte in einzelne Einheiten umrechnen oder mit dem Faktor -1 das Vorzeichen einer Spalte umkehren. Nicht-numerische Werte werden übersprungen (im Ergebnis leer gelassen), und leere Zellen bleiben leer. Das Ergebnis wird nach denselben Dezimal- und Tausendertrennzeichen-Regeln wie bei der Aggregation Summe formatiert.

Zeigt die Felder einer Transformation in Disclosure Management: 'Transformationsname', 'Neuer Spaltenname', 'Transformationstyp' mit dem Wert 'Multiplizieren', 'Quellspalte' und 'Faktor' und die Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'.
Konfiguration der Transformation 'Multiplizieren'

Beispiel

Neuer Spaltenname: Wert x -1

Quellspalte: Column5

Faktor: -1

Quelldaten vor Transformation:

Zeigt Beispiel-Quelldaten in der Importvorschau von Disclosure Management mit den Spalten 'Column1' bis 'Column5', wobei 'Column5' positive und negative Werte enthält, vor der Transformation 'Multiplizieren'.
Quelldaten vor Transformation 'Multiplizieren'

Neue Spalte nach Transformation:

Zeigt verarbeitete Beispieldaten in der Importvorschau von Disclosure Management mit der neuen Spalte 'Wert x -1', die die Werte aus 'Column5' mit umgekehrtem Vorzeichen enthält, nach der Transformation 'Multiplizieren'.
Verarbeitete Daten nach Transformation 'Multiplizieren'

Mithilfe der Transformation vom Typ Teilzeichenkette in Disclosure Management wird ein definierter Teil eines Textwerts aus einer Quellspalte extrahiert und in eine neue Spalte geschrieben. Die Extraktion beginnt an der unter Starten angegebenen Position (beginnend bei 1, das erste Zeichen ist also Position 1) und umfasst die unter Zeichenanzahl angegebene Anzahl von Zeichen. Wenn die angegebene Zeichenanzahl die verbleibende Länge des Werts überschreitet, wird der gesamte verbleibende Text zurückgegeben. Liegt die Startposition hinter dem Ende des Werts, ist das Ergebnis leer. Beide Felder akzeptieren nur ganze Zahlen größer als 0.

Zeigt die Felder einer Transformation in Disclosure Management: 'Transformationsname', 'Neuer Spaltenname', 'Transformationstyp' mit dem Wert 'Teilzeichenkette', 'Quellspalte', 'Starten' und 'Zeichenanzahl'.
Konfiguration der Transformation 'Teilzeichenkette'

Beispiel

Neuer Spaltenname: Laufende Nummer

Quellspalte: Column1

Starten: 16

Zeichenanzahl: 5

Quelldaten vor Transformation:

Zeigt Beispiel-Quelldaten in der Importvorschau von Disclosure Management mit den Spalten 'Column1' bis 'Column5', wobei 'Column1' die Werte 'Programmierung_1' bis 'Programmierung_16' enthält, vor der Transformation 'Teilzeichenkette'.
Quelldaten vor Transformation 'Teilzeichenkette'

Neue Spalte nach Transformation:

Zeigt verarbeitete Beispieldaten in der Importvorschau von Disclosure Management mit der neuen Spalte 'Laufende Nummer' und den Werten 1 bis 16, die aus 'Column1' extrahiert wurden, nach der Transformation 'Teilzeichenkette'.
Verarbeitete Daten nach Transformation 'Teilzeichenkette'

Mithilfe der Transformation vom Typ Aufteilen in Disclosure Management wird ein Textwert einer Quellspalte anhand eines definierten Trennzeichens in Teile zerlegt und der Teil an einem bestimmten Index in eine neue Spalte geschrieben. Verwenden Sie diese Transformation, um einen bestimmten Abschnitt aus einem zusammengesetzten Schlüssel oder einem durch Trennzeichen getrennten Wert zu extrahieren – z. B. um den Ländercode aus einem Wert wie „Berlin;DE;10115" zu lesen.

Nach der Auswahl des Transformationstyps Aufteilen in Disclosure Management werden folgende zusätzliche Felder angezeigt:

FeldBeschreibung
TrennzeichenDas Zeichen oder die Zeichenfolge, die die Teile des Quellwerts voneinander trennt (z. B. „;", „-", „|"). Akzeptiert beliebige nicht-leere Zeichenfolgen einschließlich Sonderzeichen und Leerzeichen.
AbschnittDer Teil des aufgeteilten Werts, der in die neue Spalte geschrieben wird (beginnend bei 1: erster Teil = 1). Akzeptiert nur ganze Zahlen größer als 0.
  • Jede Transformation vom Typ Aufteilen erzeugt genau eine neue Spalte. Um mehrere Teile desselben Quellwerts zu extrahieren, fügen Sie mehrere Aufteilen-Transformationen hinzu.
  • Enthält der Quellwert das Trennzeichen nicht, gilt der gesamte Wert als Teil 1; Abschnitt 2 oder höher liefert eine leere Zeichenkette.
  • Ist der Abschnitt-Index größer als die Anzahl der Teile, erhält die neue Spalte eine leere Zeichenkette – es wird kein Fehler ausgegeben.
  • Führende und nachfolgende Leerzeichen innerhalb der Teile werden unverändert übernommen.
Zeigt die Felder einer Transformation in Disclosure Management: 'Transformationsname', 'Neuer Spaltenname', 'Transformationstyp' mit dem Wert 'Aufteilen', 'Quellspalte', 'Trennzeichen' und 'Abschnitt' und die Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'.
Konfiguration der Transformation 'Aufteilen'

Beispiel

Neuer Spaltenname: Ländercode

Quellspalte: Standort

Trennzeichen: ;

Abschnitt: 2

Quelldaten vor Transformation:

Zeigt den Reiter 'Quelldaten' des Fensters 'Importvorschau von Datasource - Rano - Processing functions' in Disclosure Management mit den Spalten 'Column1' bis 'Column5', wobei 'Column1' die Werte 'Programmierung_1' bis 'Programmierung_15' enthält.
Quelldaten vor Transformation 'Aufteilen'

Neue Spalte nach Transformation:

Zeigt den Reiter 'Verarbeitete Daten' des Fensters 'Importvorschau von Datasource - Rano - Processing functions' in Disclosure Management mit dem Mapping 'Mapping CY' und der neuen Spalte 'Laufende Nummer' mit den Werten 1 bis 15.
Verarbeitete Daten nach Transformation 'Aufteilen'

Mithilfe der Transformation vom Typ Übernehmen in Disclosure Management wird eine Quellspalte Zeile für Zeile von oben nach unten durchlaufen und für jede Zeile ein Wert in eine neue Spalte geschrieben:

  • Ist die Quellzelle der aktuellen Zeile nicht leer, wird dieser Wert unverändert in die neue Spalte übernommen.
  • Ist die Quellzelle der aktuellen Zeile leer, erhält die neue Spalte den Wert der zuletzt nicht-leeren Quellzelle darüber.

Verwenden Sie diese Transformation, um Quelldaten im Gruppenformat zu normalisieren – z. B. wenn ein übergeordneter Kontoname nur einmal oben in einer Gruppe erscheint und die darunter liegenden Zeilen leer sind.

  • Zeilen am Anfang der Daten, für die kein vorheriger nicht-leerer Wert existiert, bleiben in der neuen Spalte leer.
  • Ein Wert gilt als leer, wenn er null ist, eine leere Zeichenkette darstellt oder ausschließlich aus Leerzeichen besteht.
  • Die Quellspalte selbst wird nicht verändert; die aufgefüllten Werte werden ausschließlich in die neue Spalte geschrieben.
  • Der Füllwert aktualisiert sich bei jeder nicht-leeren Quellzelle. Die Zeilenreihenfolge zum Zeitpunkt der Ausführung hängt von vorangehenden Sortier- oder Filterverarbeitungen ab.
Zeigt die Felder einer Transformation in Disclosure Management: 'Transformationsname', 'Neuer Spaltenname', 'Transformationstyp' mit dem Wert 'Übernehmen' und 'Quellspalte' und die Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'.
Konfiguration der Transformation 'Übernehmen'

Beispiel

Neuer Spaltenname: Kontogruppe

Quellspalte: Gruppenüberschrift

Quelldaten vor Transformation:

Zeigt den Reiter 'Quelldaten' des Fensters 'Importvorschau von Datasource - Rano - Processing functions' in Disclosure Management mit den Spalten 'Column1' bis 'Column5', wobei 'Column2' in einigen Zeilen die Werte 'Georg' und 'Rano' und in den darunter liegenden Zeilen leere Zellen enthält.
Quelldaten vor Transformation 'Übernehmen'

Neue Spalte nach Transformation:

Zeigt den Reiter 'Verarbeitete Daten' des Fensters 'Importvorschau von Datasource - Rano - Processing functions' in Disclosure Management mit dem Mapping 'Mapping CY' und der neuen Spalte 'Übernahme', in der die Werte 'Georg' und 'Rano' aus 'Column2' in die leeren Zeilen darunter aufgefüllt sind.
Verarbeitete Daten nach Transformation 'Übernehmen'

Mithilfe von Aggregationen in einer Datenquelle von Disclosure Management können Sie festlegen, ob Quelldaten vor dem Import aggregiert, d. h. verdichtet werden sollen.

So legen Sie in Disclosure Management eine Aggregation innerhalb eines Mappings an:

1

Klicken Sie in der Detailansicht der gewünschten Datenquelle auf Bearbeiten.

2

Klicken Sie in der Folgeansicht auf Mapping hinzufügen oder wählen Sie Bearbeiten im Kontextmenü des Drei-Punkte-SymbolsDrei-Punkte-Symbol eines bestehenden Mappings.

Zeigt die Mappings einer Datenquelle in Disclosure Management mit dem Mapping 'Mapping aktuelles Jahr' und dem Kontextmenü seines Drei-Punkte-Symbols mit den Einträgen 'Bearbeiten' und 'Löschen'. Rot markiert sind die Schaltfläche '+ Mapping hinzufügen' und der Eintrag 'Bearbeiten'.
Mapping hinzufügen oder bearbeiten
3

Bearbeiten Sie die angezeigten Felder.

Eine Erläuterung zu den Feldern ist auf der Benutzeroberfläche angegeben.

In einem Textparameter können Sie anstelle eines festen Werts eine Dokumentvariable eingeben (siehe Abschnitt Dokumentvariablen in Textparametern verwenden).

4

Klicken Sie auf die Schaltfläche Vorschau und überprüfen Sie im daraufhin angezeigten Fenster auf dem Reiter Importierte Daten, ob die Aggregation das gewünschte Ergebnis liefert.

Aktuell sind folgende Aggregationstypen in Disclosure Management verfügbar:

Mithilfe der Aggregation Summe in Disclosure Management werden alle numerischen Werte der Wertespalte – gruppiert nach der Quellspalte, auf die die Summen-Funktion angewendet wird – summiert.

Zeigt die Felder einer Aggregation in Disclosure Management mit der Auswahl 'Aggregationen', zwei Pflichtfeldern ohne Beschriftung, dem Feld 'Quellspalte' und den Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'. Rot markiert ist der Typ 'Summe'.
Konfiguration der Aggregation 'Summe'

Beispiel

Quellspalte: Column2

Spalten vor Aggregation:

Zeigt die Beispielspalten 'Column1' bis 'Column4' mit den Zeilen 'Eigenkapital', zwei Zeilen 'Umsatzerlöse' (beide 3425 in 'Column2') und 'Abschreibungen' vor der Aggregation 'Summe' in Disclosure Management.
Spalte in Excel vor Aggregation 'Summe'

Spalten nach Aggregation:

Zeigt die Beispielspalten 'Column1' bis 'Column4' nach der Aggregation 'Summe' in Disclosure Management, wobei die beiden Zeilen 'Umsatzerlöse' zu einer Zeile mit dem summierten Wert in 'Column3' zusammengefasst sind.
Spalte in Excel nach Aggregation 'Summe'

Mithilfe der Aggregation vom Typ Filter in Disclosure Management werden nur Werte importiert, die der definierten Filterbedingung entsprechen.

Anstelle eines festen Werts kann der Parameter Filter seinen Wert aus einer Dokumentvariablen übernehmen (siehe Abschnitt Dokumentvariablen in Textparametern verwenden).

Die Bedingung muss händisch in das Feld Filter eingegeben werden. Der Filterwert oder -text muss in doppelte Hochkommata gesetzt werden.

Für die Definition der Filterbedingung stehen folgende arithmetische sowie logische Operatoren zur Verfügung:

Arithmetische Operatoren für Textfilter:

  • ' =' importiert alle Zeilen, die mit dem angegebenen Filtertext genau übereinstimmen.
  • < importiert alle Zeilen, deren Text in ihrer relativen Position in der alphabetischen Sortierreihenfolge nach dem angegebenen Filtertext kommen.
  • <= importiert alle Zeilen, deren Text in ihrer relativen Position in der alphabetischen Sortierreihenfolge auf der gleichen Position oder nach dem angegebenen Filtertext kommen.
  • > importiert alle Zeilen, deren Text in ihrer relativen Position in der alphabetischen Sortierreihenfolge vor dem angegebenen Filtertext kommen.
  • >= importiert alle Zeilen, deren Text in ihrer relativen Position in der alphabetischen Sortierreihenfolge auf der gleichen Position oder vor dem angegebenen Filtertext kommen.
  • <> zeigt alle Zeilen, die nicht genau mit dem angegebenen Filtertext übereinstimmen.
  • contains zeigt alle Zeilen, die den angegebenen Filtertext an irgendeiner Stelle enthalten.
  • notContains zeigt alle Zeilen, die den angegebenen Filtertext nicht enthalten.

Arithmetische Operatoren für Zahlenfilter:

  • < zeigt alle Zeilen mit einem Wert, der größer als die angegebene Zahl ist. Ist der Wert in einer Zeile ein Text, wird er nicht berücksichtigt.
  • <= zeigt alle Zeilen mit einem Wert, der größer als oder gleich die angegebene Zahl ist. Ist der Wert in einer Zeile ein Text, wird er nicht berücksichtigt.
  • > zeigt alle Zeilen mit einem Wert, der kleiner als die angegebene Zahl ist. Ist der Wert in einer Zeile ein Text, wird er nicht berücksichtigt.
  • >= zeigt alle Zeilen mit einem Wert, der kleiner als oder gleich die angegebene Zahl ist. Ist der Wert in einer Zeile ein Text, wird er nicht berücksichtigt.
  • <> zeigt alle Zeilen, die nicht genau mit dem angegebenen Filtertext übereinstimmen
  • contains zeigt alle Zeilen, die den angegebenen Filterwert an irgendeiner Stelle enthalten
  • notContains zeigt alle Zeilen, die den angegebenen Filterwert nicht enthalten

Logische Operatoren:

Filterbedingungen können mit and und or verknüpft werden.

Zeigt die Felder einer Aggregation in Disclosure Management mit der Auswahl 'Aggregationen', zwei Pflichtfeldern ohne Beschriftung, dem Feld 'Quellspalte', dem Bereich 'Filterausdruck' mit einer Erläuterung und dem Feld 'Filterausdruck'. Rot markiert ist der Typ 'Filter'.
Konfiguration der Aggregation 'Filter'

Beispiel

Quellspalte: Bewegungsart

Filterausdruck: contains "110"

Spalte vor Aggregation:

Zeigt die Beispielspalten 'Position', '2023' und 'Bewegungsart' mit den Zeilen 'Eigenkapital', 'Passiva' und 'Umsatzerlöse' (Bewegungsart 110) und 'Abschreibungen' (Bewegungsart 220) vor der Aggregation 'Filter' in Disclosure Management.
Spalte in Excel vor Aggregation 'Filter'

Spalte nach Aggregation:

Zeigt die Beispielspalten nach der Aggregation 'Filter' in Disclosure Management mit nur den Zeilen 'Eigenkapital', 'Passiva' und 'Umsatzerlöse', die die Bewegungsart 110 haben.
Spalten in Excel nach Aggregation 'Filter'

Mithilfe der Aggregation vom Typ Filter nicht leer in Disclosure Management werden alle Zeilen entfernt, in denen der Wert der gewählten Quellspalte leer ist. Ein Wert gilt als leer, wenn er null ist, eine leere Zeichenkette darstellt oder ausschließlich aus Leerzeichen oder Tabulatoren besteht. Zeilen, in denen die Quellspalte einen nicht-leeren Wert enthält, bleiben unverändert. Andere Spalten werden nicht verändert.

Filter nicht leer erzeugt keine neue Spalte – das Feld Neuer Spaltenname wird für diesen Aggregationstyp nicht angezeigt.

Zeigt die Felder einer Aggregation in Disclosure Management: 'Aggregationsname', 'Aggregationstyp' mit dem Wert 'Filter nicht leer' und 'Quellspalte' und die Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'.
Konfiguration der Aggregation 'Filter nicht leer'

Beispiel

Aggregationsname: Leere Schlüssel entfernen

Quellspalte: Programmierschlüssel

Zeilen vor Aggregation:

Zeigt den Reiter 'Quelldaten' des Fensters 'Importvorschau von Datasource - Rano - Processing functions' in Disclosure Management mit den Spalten 'Column1' bis 'Column5', wobei 'Column2' nur in einigen Zeilen Werte enthält.
Quelldaten vor Aggregation 'Filter nicht leer'

Zeilen nach Aggregation:

Zeigt den Reiter 'Verarbeitete Daten' des Fensters 'Importvorschau von Datasource - Rano - Processing functions' in Disclosure Management mit dem Mapping 'Mapping CY' und nur den Zeilen, die in 'Column2' einen Wert haben ('Key', zwei Zeilen 'Programmierung_1' und 'Programmierung_3').
Verarbeitete Daten nach Aggregation 'Filter nicht leer'

Mithilfe der Aggregation vom Typ Numerisch filtern in Disclosure Management werden nur Zeilen behalten, in denen der Wert der gewählten Quellspalte numerisch ist. Ein Wert gilt als numerisch, wenn er gemäß den Zahlenformateinstellungen des Connectors als Dezimalzahl interpretierbar ist (konsistent mit der Aggregation Summe). Negative Werte und Dezimalwerte gelten als numerisch. Leere Zellen, Textwerte und Werte mit nicht-numerischen Zeichen gelten nicht als numerisch und die entsprechenden Zeilen werden entfernt. Andere Spalten werden nicht verändert.

Numerisch filtern erzeugt keine neue Spalte – das Feld Neuer Spaltenname wird für diesen Aggregationstyp nicht angezeigt.

Zeigt die Felder einer Aggregation in Disclosure Management: 'Aggregationsname', 'Aggregationstyp' mit dem Wert 'Numerisch filtern' und 'Quellspalte' und die Schaltflächen 'Abbrechen' und 'Hinzufügen'.
Konfiguration der Aggregation 'Numerisch filtern'

Beispiel

Aggregationsname: Nur numerische Beträge behalten

Quellspalte: Betrag

Zeilen vor Aggregation:

Zeigt den Reiter 'Quelldaten' des Fensters 'Importvorschau von Datasource - Rano - Processing functions' in Disclosure Management mit den Spalten 'Column1' bis 'Column5', wobei 'Column3' numerische Werte, Textwerte und leere Zellen enthält.
Quelldaten vor Aggregation 'Numerisch filtern'

Zeilen nach Aggregation:

Zeigt den leeren Reiter 'Verarbeitete Daten' des Fensters 'Importvorschau von Datasource - Rano - Processing functions' in Disclosure Management mit dem Mapping 'Mapping CY'.
Verarbeitete Daten nach Aggregation 'Numerisch filtern'

Anstelle eines festen Werts kann ein Textparameter einer Datenquelle in Disclosure Management seinen Wert aus einer Dokumentvariablen übernehmen. Das ist beim Fortschreiben eines Berichts hilfreich: Sie ändern die Dokumentvariable einmalig, anstatt den Wert in jedem betroffenen Mapping zu bearbeiten.

Dokumentvariablen werden in Disclosure Management in den Textparametern der folgenden Verarbeitungstypen unterstützt:

VerarbeitungstypParameter
FilterFilter
PräfixPräfix
SuffixSuffix
ErsetzenText entfernen, Text einfügen

Um eine Dokumentvariable einzufügen, schreiben Sie ihren Namen zwischen zwei Prozentzeichen – zum Beispiel %quarter%. Für ein einzelnes Prozentzeichen im Text verwenden Sie zwei Prozentzeichen (%%).

Eine Variable kann an beliebiger Stelle innerhalb eines Parameters stehen, und ein Parameter kann mehrere Variablen enthalten. Bei einer Dokumentvariablen year mit dem Wert 2025 findet der Filterausdruck contains "FY%year%" alle Zeilen, die FY2025 enthalten.

Das Feld zeigt einen Hinweis zur Syntax an. Eine nicht geschlossene Angabe wie ="%quarter wird als Syntaxfehler gemeldet, bevor Sie speichern können.

In der gespeicherten Konfiguration bleibt immer die Variable erhalten, nicht der Wert, zu dem sie aufgelöst wurde. Ändert sich die Dokumentvariable quarter von Q3 zu Q4, filtert der nächste Import auf Q4, ohne dass das Mapping geändert werden muss.

Der Wert einer Dokumentvariablen wird immer als ein einzelner Text verglichen. Er wird nie als Teil des Filterausdrucks interpretiert.

Das ist relevant, wenn ein Wert die Wörter and oder or enthält, die andernfalls logische Operatoren sind (siehe Abschnitt Filter). Eine Dokumentvariable mit dem Wert Research and Development findet Zeilen, deren Wert genau Research and Development lautet – das and wird nicht als Operator behandelt.

Für Dokumentvariablen in Textparametern gilt zusätzlich:

  • Die Dokumentvariable muss in dem Dokument vorhanden sein, in dem der Import ausgeführt wird. Kann sie nicht aufgelöst werden, schlägt der Import fehl und nennt die betroffene Variable.
  • Eine Dokumentvariable mit leerem Wert wird zu einem leeren Text aufgelöst. Der Parameter wird dann auf leere Werte angewendet.
  • Im Bereich Importverwaltung zeigt die Vorschau die Variable so an, wie sie geschrieben wurde, zum Beispiel %quarter%. Die Importverwaltung ist nicht an ein einzelnes Dokument gebunden, daher stehen dort keine Dokumentvariablen zur Verfügung. In einem Dokument – in der Mapping-Vorschau und beim eigentlichen Import – wird die Variable wie gewohnt aufgelöst.

Informationen zum Anlegen von Dokumentvariablen finden Sie unter Dokumentvariablen erstellen und einfügen.

Um zu überprüfen, ob das oder die konfigurierten Mappings einer Datenquelle in Disclosure Management korrekt konfiguriert sind und das gewünschte Ergebnis liefern, können Sie sich eine Vorschau der importierten Daten in einem separaten Fenster anzeigen lassen.

Klicken Sie hierzu auf der Oberfläche der Datenquelle auf Vorschau in neuem Fenster öffnen.

Die Vorschau der importierten Daten wird z. B. wie folgt angezeigt:

Zeigt das Fenster 'Importvorschau von APE' in Disclosure Management mit den Reitern 'Quelldaten', 'Verarbeitete Daten' und 'Importierte Daten', dem Zeitpunkt 'Zuletzt aktualisiert am' und der Schaltfläche 'Aktualisieren'. Rot markiert ist die Dropdown-Liste 'Mapping für die Vorschau'.
Vorschau des Datenimports

Die folgende Tabelle beschreibt die Elemente der Importvorschau in Disclosure Management:

ElementBeschreibung
Importvorschau vonName der Datenquelle
Mapping für die VorschauAuswahl des Mappings, für das eine Vorschau des Imports angezeigt werden soll. Es sind alle Mappings wählbar, die in der Datenquelle definiert wurden.
Reiter 'Quelldaten'Quelldaten, die als Basis für den Import dienen
Reiter 'Verarbeitete Daten'Vorschau der Daten nach Anwendung von Transformationen und/oder Aggregationen, die ggf. konfiguriert wurden. Falls keine Aggregationen und/oder Transformationen konfiguriert wurden, werden auf diesem Reiter dieselben Daten angezeigt wie auf dem Reiter Quelldaten.
Reiter 'Importierte Daten'Vorschau der Daten, die am Ende importiert werden.
Zuletzt aktualisiertZeitpunkt der letzten Aktualisierung der Importvorschau
AktualisierenKlicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn Sie die Importvorschau noch einmal ausführen möchten.

Um zusätzlichen Konfigurationsaufwand zu vermeiden, steht Ihnen in Disclosure Management für den Import von Berichtsdaten aus dem Lucanet ESG Reporting bereits eine vordefinierte Standarddatenquelle zur Verfügung.

Folgende Daten werden mithilfe dieser Datenquelle aus einem ESG-Bericht in Disclosure Management importiert:

  • Die Frage aus dem ESG-Fragebogen in Textform (Spalte Name)
  • Die eindeutige ID des Eintrags, die für die Programmierung der Excel-Datei benötigt wird, in der der Wert angezeigt werden soll. (Die ID setzt sich zusammen aus der Nummer der Frage aus dem ESG-Fragebogen mit dem Zeilen- und Spaltenindex der CSV-Datei, die im Hintergrund beim Aggregieren der Daten des ESG-Reportings erzeugt wird.)
  • Der Wert, der im Bericht für diesen Eintrag hinterlegt ist

In der Importvorschau werden die importierten Daten z. B. wie folgt angezeigt:

Zeigt den Reiter 'Importierte Daten' des Fensters 'Importvorschau' in Disclosure Management mit den Spalten 'NAME', 'PROGRAMMIERUNG' und 'NEUER WERT', z. B. 'Supervisory board member - female', 'GOV-1.6#R1C2' und '1748.37034'. Rot markiert sind die Datenquelle 'ESG Reporting Data Source', die Dropdown-Liste 'Mapping für die Vorschau' mit dem Mapping 'Predefined ESG Mapping' und der Reiter 'Importierte Daten'.
Beispiel einer Importvorschau mit der ESG-Reporting-Datenquelle

So verwenden Sie in Disclosure Management die Standarddatenquelle für den Import aus Lucanet ESG Reporting:

1

Klicken Sie im Bereich Datenquellen auf die Datenquelle ESG Reporting Datasource.

2

Wählen Sie im Bereich Importparameter aus der Dropdown-Liste den ESG-Bericht, aus dem Sie die Daten importieren möchten.

3

Zeigen Sie sich ggf. eine Vorschau der importierten Daten an (siehe Vorschau der importierten Daten anzeigen).

  • Diese Standarddatenquelle kann von allen Benutzern verwendet werden, die Lucanet ESG Reporting lizenziert haben. Für alle Benutzer ohne Lizenz für Lucanet ESG Reporting wird die Datenquelle zwar angezeigt aber kann nicht geladen werden.
  • Es stehen alle Berichte zur Auswahl, die in der Lösung Lucanet ESG Reporting erstellt wurden und für die die Daten bereits aggregiert wurden. Weitere Informationen zur Datenaggregation eines ESG-Berichts finden Sie im Kapitel Daten aggregieren der Dokumentation zur Lösung Lucanet ESG Reporting.
  • Diese Standarddatenquelle kann nicht weiter bearbeitet werden. Um die o.g. Daten zu importieren, enthält sie bereits ein vordefiniertes Mapping und zwei vordefinierte Transformationen.
  • Falls Sie andere als die o.g. Daten aus einem ESG-Bericht importieren möchten, können Sie eine benutzerdefinierte Datenquelle anlegen und Mapping und ggf. Transformationen und/oder Aggregationen wie in den vorangehenden Abschnitten beschrieben definieren.

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von Lucanet-Fachexperten geprüft.