Entdecken Sie jetzt alle neuen Features unserer Lösung Disclosure Management!

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Neben Fehlerbehebungen und Verbesserungen in Usability und Performance enthält das Release folgende neue Funktionen:

Disclosure Management erhält jetzt den Styleguide. Der Styleguide gibt Ihnen ein zentrales Werkzeug an die Hand, mit dem Sie die Gestaltung Ihrer Berichte verbindlich an Ihr Corporate Design binden. Mit dem Styleguide hinterlegen Sie die Formatierungsregeln Ihres Unternehmens als XML-Datei zentral in Disclosure Management. Alle Autorinnen und Autoren arbeiten dadurch mit denselben Vorgaben für Schriftarten, Überschriften, Fließtexte und weitere Textelemente. Visuelle Brüche zwischen Kapiteln oder Mitwirkenden vermeiden Sie so von vornherein und reduzieren den Aufwand für die finale Layoutabstimmung.

Der Styleguide hat folgende Eigenschaften:

  • Styleguide importieren: Sie können Ihren Styleguide einmalig als Datei importieren (z. B. einen ggf. vorhandenen firesys Styleguide) und stellen damit unternehmensweit einheitliche Formate für Überschriften, Fließtext, Tabellen und weitere Textelemente bereit.
  • Styleguide-Manager: Der Styleguide-Manager ist als Ribbon in Word integriert und öffnet ein Panel, das die konfigurierten Styles anzeigt.
  • Sprachspezifische Styleguides: Sie können für jede Sprache einen eigenen Styleguide hinterlegen und sichern so ein konsistentes Erscheinungsbild auch in mehrsprachigen Berichten.
  • Gruppen: Im Styleguide Manager ordnen Sie die einzelnen Formate übersichtlichen Gruppen zu – zum Beispiel Überschriften oder Fließtext.
  • Benutzerdefinierte Gruppen: Sie können eigene Gruppen anlegen, etwa Tabellenformate, Bildunterschriften oder Fussnoten. So strukturieren Sie den Styleguide nach der Logik Ihres Berichts und Ihre Autorinnen und Autoren finden die passenden Formate schneller. Sie können alle Gruppen frei anlegen und bestimmen damit, in welcher Reihenfolge die Formate Ihren Autorinnen und Autoren in Word angeboten werden.
  • Rechte: Die Verwaltung des Styleguide ist Administratoren vorbehalten. Autorinnen und Autoren wählen die freigegebenen Formate aus, können sie aber nicht ändern.
Styleguide in Disclosure Management
Styleguide in Disclosure Management

Disclosure Management hat jetzt eine Funktion zur Korrektur der Typografie, die in Word-Kapiteln automatisch geschützte Leerzeichen, geschützte schmale Leerzeichen und Leerzeichenunterdrückung anwendet und es globalen Administratoren und Dokumentenadministratoren ermöglicht, die zugrunde liegenden Regeln pro Sprache zu verwalten. Der neue Reiter Abstände unter Dokument konfigurieren bietet einen zentralen Überblick über die definierten Typografieregeln. In den Typografieregeln legen Sie fest, wie bestimmte Ausdrücke in Ihrem Dokument voneinander getrennt oder zusammen gehalten werden sollen. Für alle verwendeten Sprachen können eigene Regeln definiert werden:

Reiter 'Abstände' im Arbeitsbereich 'Dokument konfigurieren'
Reiter 'Abstände' im Arbeitsbereich 'Dokument konfigurieren'

Die Funktion hat folgende Eigenschaften:

  • Standardregeln: Für Deutsch und Englisch sind vordefinierte Standardregeln verfügbar. Ein globaler Schalter aktiviert oder deaktiviert alle Standardregeln für die ausgewählte Sprache; jede Regel verfügt zudem über einen eigenen Schalter. Wenn der globale Schalter aktiviert ist, werden Standardregeln, die mit einer bestehenden benutzerdefinierten Regel kollidieren, automatisch deaktiviert. Standardregeln können nicht bearbeitet oder gelöscht werden.
  • Benutzerdefinierte Regeln: Im Abschnitt Benutzerdefinierte Regeln können Sie pro Sprache eigene Regeln hinzufügen, die spezifische Anforderungen wie geschützte Leerzeichen zwischen bestimmten Begriffen abdecken. Das System überprüft Pflichtfelder, Platzhalterlogik, Regeltyp, Duplikate und Konflikte mit Standardregeln.
  • Regeln suchen: Eine Suchleiste für Regeln erleichtert das schnelle Auffinden einer gesuchten Regel.
  • Automatische Korrektur beim Auschecken: Wenn Sie ein Word-Kapitel auschecken, werden die typografischen Regeln für die Dokumentensprache automatisch angewendet. Fließtext, Tabellenzellen und Text in Textfeldern werden verarbeitet; Kopf- und Fußzeilen, Word-Kommentare, Word-Formularfelder und gelöschte Bereiche werden ausgeschlossen. Die Änderungsverfolgung wird während der Korrektur vorübergehend deaktiviert und anschließend wiederhergestellt. Änderungen des Kopplers werden nicht als Änderungsverfolgung markiert. Korrigierte Stellen werden grau hervorgehoben.
  • Markierungen in Word entfernen: Eine neue Schaltfläche in der Multifunktionsleiste Disclosure Management entfernt die Kopplungs-Hervorhebungen im aktuell ausgecheckten Word-Ausschnitt. Die typografischen Korrekturen selbst bleiben erhalten. Es werden nur Kopplungs-Hervorhebungen entfernt; andere Markierungen sind davon nicht betroffen.
  • Regeln aus firesys übernehmen: Bestehende Abstandsregeln von firesys-Kunden können in Disclosure Management per Knopfdruck importiert werden.

Ab sofort steht mit MS Office Native ein weiterer Modus für MS Office bereit, bei dem Sie die Ribbons für Office for the Web auch zusammen mit den lokal installierten Office-Programmen (MS Word und MS Excel) nutzen können. MS Office Native ist der Modus, in dem Disclosure Management direkt in der lokal installierten MS Word- oder MS Excel-Desktop-Anwendung als Add-in läuft (im Gegensatz zu Office for the Web, das im Browser läuft). Die Verwendung von MS Office Native aktivieren Sie, indem Sie unter Dokument konfigurieren im Bereich MS Office-Variante den Eintrag MS Office Native wählen.

Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen den Varianten finden Sie im Kapitel MS Office-Varianten: Web, Desktop und Native.

Das Word-Ribbon für MS Office for the Web wurde überarbeitet. Um das Ribbon übersichtlich zu halten und zusammengehörige Funktionen zu gruppieren, hat das Ribbon jetzt zwei Reiter: Der Reiter DM-Content enthält alle inhaltlichen Funktionen, der Reiter DM-Layout enthält alle Funktionen zum Layout. Für MS Office for the Web erhalten Sie die aktuelle Manifestdatei in der Toolbox unter Office Online Manifest. Für das neue MS Office Native, bei dem das Ribbon ebenso in die beiden Reiter DM-Content und DM-Layout aufgeteilt ist, stehen zwei separate Manifestdateien (für Layout und Content) in der Toolbox für Sie bereit.

Disclosure Management Ribbon in MS Word
Disclosure Management Ribbon in MS Word

Für MS Office for the Web steht jetzt auch ein eigenes Excel-Ribbon bereit. Bisher war MS Office for the Web nur für MS Word verfügbar – in MS Excel konnte ausschließlich das Ribbon von MS Office for Desktop verwendet werden. Mit dem neuen Excel-Ribbon bearbeiten Sie nun auch MS Excel-Dokumente direkt mit MS Office for the Web im Browser.

Auf der Registerkarte DM-Layout des Word-Ribbons ist jetzt die neue Schaltfläche Sonderzeichen verfügbar. Die Schaltfläche öffnet ein Dropdown-Menü mit fünf Optionen: Gedankenstrich, Geschützter Bindestrich, Bedingter Trennstrich, Geschütztes Leerzeichen, Weiche Zeilenschaltung.

Jeder Eintrag zeigt den Namen des Zeichens, ein Symbol und einen Tooltip, der dessen Zweck beschreibt. Durch Wahl einer Option wird das Zeichen an der Cursorposition als reguläres Unicode-Zeichen eingefügt, das beim Ein- und Auschecken, bei der Versionierung sowie beim Kopieren und Einfügen erhalten bleibt. Die Zeichen sind sichtbar, wenn die Formatierungsmarkierungen (¶) in Word aktiviert sind. Die Funktion steht Benutzern mit Schreibzugriff zur Verfügung und ist in der Basic-Lizenz enthalten.

Mit dieser Funktion bekommen Sie typografisch korrekte Geschäftsdokumente ohne Umweg über Unicode-Codes oder Tastenkombinationen. Die Zeichen bleiben als reguläre Unicode-Zeichen erhalten – auch bei Check-In/Check-Out, Versionierung und Copy-Paste. Alle Autoren eines Geschäfts- oder Nachhaltigkeitsberichts greifen auf dieselbe Auswahl zu – das reduziert typografische Inkonsistenzen zwischen Kapiteln verschiedener Autoren.

In der Multifunktionsleiste des Office Online-Add-ins steht jetzt die Funktion Formatierung manuell zurücksetzen (Reset manual formatting) zur Verfügung. Sie ermöglicht das einfache und schnelle Zurücksetzen manueller Formatierungen auf Absatz- und Zeichenebene, sodass die ursprünglichen Styles wiederhergestellt werden.

Der Reiter DM-Layout des Word-Ribbons erhält weitere Funktionen zur Feinabstimmung des Layouts:

  • Hängender Einzug und Seitenumbruch (Page Break): Sie können einen hängenden Einzug ab der Cursorposition erzeugen, vergrößern, verkleinern oder zurücksetzen sowie an der Cursorposition einen Seitenumbruch einfügen. Die Funktionen sind verfügbar in MS Office for the Web und MS Office Native.
  • Laufweite und Wortabstand: Im Bereich Typografie passen Sie den Zeichenabstand (Laufweite) und den Wortabstand des markierten Textes an. Diese Funktionen stehen nur in MS Office Native zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter Ribbons für MS Office Native und Ribbons für MS Office for the Web.

Im Dialog Fließtextzahl einfügen des Word-Add-ins stehen Ihnen jetzt sechs zusätzliche Zahlenformate für Textwerte zur Verfügung. Die neuen Formate verwenden den Halbgeviertstrich (En Dash, „langes Minus") für negative Werte – wahlweise direkt vor der Zahl oder mit einem Achtelgeviert (Thin Space) als Abstand. Sie können zwischen drei Varianten mit unterschiedlicher Nachkommastellen-Anzahl (keine, eine, zwei) wählen.

Die Vorschau im Dropdown berücksichtigt die Kultur des Dokuments: In einem deutschen Dokument erscheint zum Beispiel 1.234,56 | −1.234,56, in einem englischen Dokument 1,234.56 | −1,234.56. Eingefügte Textwerte werden entsprechend der gewählten Formatzeichenfolge formatiert.

Beim Konfigurieren eines Mappings in der Importverwaltung sind jetzt zwei zusätzliche Transformationstypen verfügbar:

  • Multiplizieren multipliziert jeden numerischen Wert einer Quellspalte mit einem definierten Faktor und schreibt das Ergebnis in eine neue Spalte – beispielsweise, um in Tausend angegebene Werte in einzelne Einheiten umzurechnen oder das Vorzeichen einer Spalte umzukehren.
  • Teilzeichenkette extrahiert einen definierten Teil eines Textwerts – ab einer bestimmten Position für eine festgelegte Anzahl von Zeichen – und schreibt ihn in eine neue Spalte, beispielsweise um eindeutige Programmierwerte zu erzeugen.

Weitere Informationen finden Sie unter Datenquelle definieren.

Beim Erstellen eines Word-Ergebnisdokuments steht im Bereich Word-Funktionen des Dialogs Ergebnisdokument erstellen jetzt die neue Option Inhaltssteuerelemente entfernen zur Verfügung. Ist die Option aktiviert, werden alle Inhaltssteuerelemente aus dem erzeugten Ergebnisdokument entfernt, während der Inhalt der Steuerelemente (Text, Werte usw.) erhalten bleibt – nur das umschließende Steuerelement wird entfernt. Die Option ist standardmäßig deaktiviert, sodass bestehende Ergebnisdokumente unverändert bleiben, sofern Sie sie nicht aktivieren.

So erhalten Sie ein sauberes Ergebnisdokument ohne strukturelle Word-Hilfselemente, die für externe Empfänger oder nachgelagerte Verarbeitungsschritte störend sein können. Die Option gilt nur für Word-Ergebnisdokumente und wirkt sich nicht auf die Quelldokumente der Berichtsinstanz aus. Weitere Informationen finden Sie unter Ergebnisdokument erstellen.

Beim Definieren einer Vorlage für Tabellen können Sie jetzt über die neue Schaltfläche Zellenränder im Bereich Layoutkonfiguration einheitliche Zellenränder (Oben, Unten, Links, Rechts) und optional einen Abstand zwischen den Zellen festlegen. So erhalten alle aus der Vorlage eingefügten Tabellen ein einheitliches, professionelles Zellenlayout, ohne dass Sie jede Tabelle einzeln formatieren müssen. Dieses Feature ist zunächst auf die Verwendung von Office for Desktop beschränkt.

Die neue Version enthält Fehlerbehebungen und Verbesserungen in Usability und Performance.

Neben Fehlerbehebungen und Verbesserungen in Usability und Performance enthält das Release folgende neue Funktionen:

Disclosure Management speichert nun die Scroll-Position im Cockpit zwischen den Seitenbesuchen. Wenn Sie das Cockpit verlassen und wieder aufrufen – oder die Dokumentsprache wechseln –, öffnet sich das Cockpit an derselben Scroll-Position, sodass Sie nicht mehr manuell zu Ihrer letzten Position scrollen müssen.

Neben Fehlerbehebungen und Verbesserungen in Usability und Performance enthält das Release folgende neue Funktionen:

In Lucanet Disclosure Management können Sie jetzt Word-Referenzen auf Kapitel aus anderen Dokumenten erstellen. So pflegen Sie identische Inhalte nur einmal an einer Quelle und übernehmen Aktualisierungen kontrolliert in alle verknüpften Berichte. Im Cockpit enthält das Drei-Punkte-Symbol eines leeren Kapitels ab sofort die neue Option Word-Referenzen hinzufügen. Beim Öffnen des Word-Editors wird die Referenz automatisch eingecheckt und im Zielkapitel angelegt. Im Cockpit erscheint ein Referenzsymbol mit einem Tooltip zum Quelldokument und dessen letzten Update und Status.

Word-Referenzen anlegen
Word-Referenzen anlegen

Ab sofort werden in SmartNotes verwendete Strukturen bei der Migration in Disclosure Management übernommen. Strukturen werden wie folgt verwendet: Für jedes Dokument gibt es eine Default-Struktur, die alle Kapitel enthält. Es können weitere Strukturen existieren, die nur bestimmte Kapitel enthalten. Die Kapitel eines Dokuments können bestehenden Strukturen zugewiesen oder entfernt werden. Auf diese Weise können Sie beliebige Varianten eines Dokuments erzeugen. Beim Erstellen eines Ergebnisdokuments kann eine der existierenden Strukturen gewählt werden.

Das Anlegen, Löschen oder Umbenennen von Strukturen ist noch nicht möglich und wird erst in einer späteren Version umgesetzt.